Das
Urmeer und der sagenumwobene Einzeller
Eine
lebende Zelle ist außerordentlich komplex. Der Biologe Francis
Crick bemühte sich, ihre Funktionen auf einfache Weise zu
beschreiben, sah aber schließlich ein, dass ihm dies nur bis zu
einem gewissen Grade möglich war, und sagte: "Da das sehr
kompliziert ist, braucht der Leser sich nicht mit all den
Einzelheiten abzuplagen."
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Die Zelle - hier herrscht Betriebsamkeit vor wie in einer Großstadt: Fabriken, Industrien, Polizisten - sogar "Kraftwerke": ein immenses Aufkommen verschiedenster Spezifikationen, was fürwahr bereits jeglicher Zufallsspekulation die Grundlage entzieht! |
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Als
Wissenschaftler die traditionelle Evolutionstheorie anfangs
unterbreiteten, hatten sie noch keine Vorstellung von dem
komplizierten Aufbau der Zelle. Auf dem Bild sind nur einige
Bestandteile einer typischen Zelle beschrieben, die alle in
einem Behälter mit einem Durchmesser von 0,025 Millimetern untergebracht sind. |
Die
Anweisungen innerhalb der DNS der Zelle "würden, wenn sie
herausgeschrieben würden, dreitausend Bücher, welche jeweils 1 000
Seiten haben, füllen", wird in der Zeitschrift National
Geographic erklärt. "Jede Zelle ist eine sprudelnde Welt
von ungefähr zweihundert Billionen winzigen Atomgruppen, Moleküle
genannt. [...] Unsere 46 Chromosomen-Fäden wären zusammengenommen
fast zwei Meter lang. Der Kern, in dem sie enthalten sind, hat
jedoch nur einen Durchmesser von weniger als einem hundertstel
Millimeter."
In
der Zeitschrift Newsweek wird folgende Veranschaulichung verwendet,
um eine Vorstellung von den Vorgängen in der Zelle zu vermitteln: "Jede
dieser 100 Billionen Zellen funktioniert wie eine ummauerte Stadt.
Kraftwerke erzeugen für die Zelle Energie, Fabriken erzeugen
Proteine - unerlässliche Güter für den chemischen Handelsverkehr.
Umfangreiche Transportsysteme befördern bestimmte Chemikalien
innerhalb der Zelle von einem Punkt zum andern und auch nach außen.
An den Grenzübergängen kontrollieren Wachposten den Export und
Import und überprüfen die Außenwelt auf Anzeichen von Gefahr. Es
stehen disziplinierte biologische Streitkräfte bereit, um gegen
Eindringlinge vorzugehen. Eine zentrale genetische Regierung erhält
die Ordnung aufrecht."
Der
Ursprung des Lebens - Problem Nummer 1!
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Codierte
Information
"Bis
heute konnte niemand trotz immensem Aufwand die Entstehung von Leben
aus unbelebter Materie experimentell beweisen. Das wird auch nie möglich
sein, denn lebendige Organismen benötigen zum Aufbau und zur
Funktion sehr viel intelligente Informationen. Diese im genetischen
Code geschriebenen Informationen können nicht von selbst entstehen.
Codierte Information stammt immer von einer planenden
Intelligenz."
Hansruedi Stutz,
Diplom-Ingenieur |
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Vor
zweihundert Jahren noch glaubten die Naturwissenschaftler, dass die
Entstehung von Leben eine Alltagserscheinung sei. Wer sollte es
ihnen auch übel nehmen? Man brauchte ja bloß einen Teller Suppe
ein paar Wochen lang im Schrank stehen lassen. Wenn man dann
nachsah, wimmelte es nur so von Leben darin. Es hatte wirklich den
Anschein, als ob tote Materie Lebendiges hervorbringen könnte. Erst
1862 hat ein Mann, dessen Name - Pasteur - jeder Milchmann sozusagen
im Munde führt, diesen Irrtum aufgedeckt. Er bewies, dass in dieser
Suppe keinerlei Leben existiert, wenn man sie vorher sterilisiert
und damit alle Spuren des Lebens in ihr abtötet.
Trotzdem
blieb die Vorstellung erhalten, es könne für eine Schüssel
sterilisierter Suppe nicht allzu schwierig sein, primitive
Organismen zu erzeugen. Kinderbücher über die Evolution beginnen
üblicherweise mit der Darstellung eines Tümpels voller
"Ursuppe" (das Urmeer) an irgendeiner prähistorischen Küste,
in der - welch ein Zufall! - plötzlich das Leben auf der Erde
begann.
So
mancher Naturwissenschaftler verbrachte ungezählte Stunden in
seinem Labor bei dem Versuch, durch die Erzeugung von Leben im
sterilen Reagenzglas, das nichts außer anorganischen Stoffen
enthielt, berühmt zu werden. Heute gibt es nur noch wenig
Wissenschaftler, wenn es überhaupt noch welche gibt, die
zuversichtlich genug sind, so etwas zu versuchen. Sie wissen, was
ihnen dabei blüht. Leben, selbst in seinen einfachsten Formen,
tritt nur in extrem komplexen Molekülen (chemischen
Zusammensetzungen von Atomen) auf. Sie überragen die einfachen
Moleküle wie der Everest den indischen Subkontinent.
Die
einfachsten Lebewesen sind Mikroben. Es gibt davon zwei Arten: die
Bakterien, die verhältnismäßig groß sind, und die Viren, die
wesentlich kleiner, aber sehr viel einfacher aufgebaut sind. Zum
Studium des Lebensursprungs konzentrieren Wissenschaftler ihre
Aufmerksamkeit verständlicherweise auf die Viren.
Selbst
das kleinste der Viren besteht noch aus Hunderttausenden von Atomen.
Diese Atome sind miteinander verkettet und bilden Moleküle zweier
ganz verschiedener Chemikalien: einerseits die Nukleinsäure, die
entweder eine DNS ist (worin das komplette Aufbauprogramm eines
jeglichen Lebewesens gespeichert ist!) oder eine nahe Verwandte der
DNS, eine RNS und andererseits die Proteine.
Ein
typisches Virus enthält ein sehr großes Nukleinsäuremolekül, das
von einigen Protein-Molekülen umgeben ist. Das Leben des Virus
scheint fast ausschließlich in der Nukleinsäure zu liegen, und so
kann man sich das Virus fast wie eine Art Minischnecke in einem
Proteingehäuse vorstellen.
Nukleinsäure,
der wesentliche Bestandteil eines jeden Virus, ist eine äußerst
kompliziert zusammengesetzte Chemikalie. Das kleinste Molekül der
Nukleinsäure, das im Labor gerade noch eine Spur von Leben zeigte,
besteht aus über zehntausend Atomen, die alle in einer ganz
bestimmten Reihenfolge angeordnet sein müssen. Dabei ist die
Nukleinsäure des "Labormoleküls" um ein vielfaches
kleiner als die, des kleinsten bekannten Virus, außerhalb des
Labors.
Auch
Proteine sind sehr große und kompliziert gebaute Moleküle ...
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Proteine bestehen aus bis zu Tausenden
aneinandergeketteten Aminosäuren, welche hochkomplexe und vielfältig spezialisierte, räumliche Gebilde darstellen.
Der
Mensch besitzt Zehntausende verschiedene Proteine (Eiweiße).
Jegliches erfüllt seine eigene Aufgabe und Funktion, was
innerhalb der DNS (eine "Bauanleitung", die jeder
Lebensform zugrunde liegt) festgeschrieben wurde. Die
Informationen dieses Bauplanes werden abgelesen und an
"Eiweißfabriken" der Zellen übermittelt - welche
neben "Strukturproteinen",
"Transportproteinen" und vielen anderen mehr auch
"Enzymproteine" herstellen. Enzymproteine sind
Miniaturwerkzeuge, die in der Zelle tätig sind und für die
beschleunigte Verwertung der Nahrung sorgen sowie für die
Fabrikation anderer "lebenswichtiger Chemikalien"
aufkommen. |
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Wir
wissen, dass Nukleinsäuren nicht wachsen und sich nicht vermehren können
ohne die chemische Beteiligung einer anderen extrem komplexen Molekülart,
die Enzyme. Hinzu kommt, dass nicht jedes x-beliebige Enzym dafür
geeignet ist. Es gibt Millionen verschiedenster Enzyme und fast alle
sind "gewerkschaftlich" gut organisiert: Jedes versieht
eine eigene Aufgabe und weigert sich entschieden, die Aufgabe eines
anderen Enzyms mitzuerledigen.
Alle
verfügbaren Informationen beweisen, dass das erste Nukleinsäuremolekül
für sich allein überhaupt nichts ausrichten konnte. Es konnte sich
nicht vervielfältigt haben, ehe nicht das richtige Enzym (oder die
richtigen Enzyme, denn es ist ziemlich sicher, dass es mehrere
gebraucht hat!) in ausreichender Menge und dazu in unmittelbarer
Nachbarschaft gebildet war. Es ist geradezu lachhaft, wie beliebte
Wissenschaftsautoren diese Tatsache einfach ignorieren mit ihren
romantischen Geschichten aus Tausend und einer Nacht:
"Abrakadabra! Das erste lebende Molekül war geboren!"
Biochemiker
sind sich dieser Schwierigkeit natürlich sehr wohl bewusst und
haben riesige Anstrengungen unternommen, um eine Lösung zu finden.
In den letzten Jahren sind eine ganze Reihe von Lehrbüchern über
das Problem des Lebensursprungs herausgebracht worden. Aber sie
liefern allesamt keine neuen Erkenntnisse, bis auf die Feststellung,
dass dieses Thema unerhört verwickelt und die Wissenschaft noch
immer außerstande ist, das Leben zu erklären.
Im
großen und ganzen sind die ernstzunehmenden Lehrbücher in Bezug
auf die Schwierigkeiten viel aufrichtiger, als die populärwissenschaftlichen
Schriften. Ein solches Buch, beginnt nun folgendermaßen: "Es
muss gleich zu Anfang klargestellt werden, dass wir nicht wissen,
wie das Leben begann. [...] Wir haben bis zur Stunde nicht einmal
eine plausible, detaillierte und vollständige Hypothese (vom
Ursprung des Lebens)."
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Roboter,
die sich selbst vermehren ...
Ein
Kennzeichen von lebenden Organismen ist, dass sie sich fortpflanzen
können. Man könnte "rein hypothetisch" auch Roboter
bauen, die sich selbst vermehren. Zum Beispiel könnte eine Gruppe
von begabten Konstrukteuren einen Spezialroboter bauen, der aus
geeigneten Erzen, die der Roboter in der Erde findet, Eisen,
Aluminium, Kupfer und Kunststoffe herstellt. Dieses Rohmaterial würde
er anschließend zu den Einzelteilen eines weiteren Roboters
verarbeiten. Dann würde er die Roboterteile zu eben solchen Robotern
montieren, wie er selbst einer ist. Mit anderen Worten: Dieser
Spezialroboter wäre in der Lage, sich selbst zu vervielfältigen.
Wir dürfen annehmen, dass es heute möglich ist, einen solchen
Roboter zu bauen. Aber es ist völlig undenkbar, dass ein solcher
Spezialroboter zufällig entsteht, auch dann nicht, wenn man viele
Milliarden Jahre wartet. Eine
Bakterie ist nichts anderes als ein winzig kleiner Roboter, der sich
selbst vervielfältigt. Die Bakterie kann sogar noch viel mehr als
ein solcher Roboter, denn wenn sich die Umwelt der Bakterie verändert,
passt sie sich weitgehend an. Wenn man zum Beispiel mittels
Antibiotika bestimmte Bakterien vernichten will, kann es sein, dass
sie gegen dieses Antibiotikum resistent werden und so der
Vernichtung entgehen. Ein derart raffiniert eingerichtetes Wesen
konnte nicht zufällig entstehen. Nur ein hochintelligenter und
vorausplanender Schöpfer konnte es machen. (entnommen
aus dem Sachbuch: "Die Millionen fehlen - Argumente für
eine junge Erde") |
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Um
aber zum Thema "Enzyme" zurückzukommen: Die Wahrscheinlichkeit, dass die
richtigen Enzyme am rechten Ort und zur richtigen Zeit gebildet
wurden, ist noch unendlich viel kleiner als die der Entstehung eines
ersten lebenden Moleküls. Ein Standardlehrbuch über Enzyme
bekennt: "Das gesamte Thema vom Ursprung der Enzyme ...
knistert nur so von Schwierigkeiten. Über den Ursprung der Enzyme dürfen
wir getrost mit Hopkins übereinstimmen, der von der Entstehung des
Lebens gesagt hat, es sei das unwahrscheinlichste und allergrößte
Ereignis in der Geschichte des Universums".
Die
Gesamtwahrscheinlichkeit der zufälligen Bildung eines lebenden
Nukleinsäuremoleküls einerseits und der gleichzeitigen Entstehung
der notwendigen Enzyme gleich nebenan andererseits, ist so
phantastisch gering, dass sie einer Unmöglichkeit gleichkommt - wie
groß und wie alt das Universum dabei auch sein mag, spielt überhaupt
keine Rolle.
Das
nächste große Rätsel der Biologie ist die Bildung der ersten
Zelle. Zwischen Viren und den einfachsten einzelligen Lebewesen, wie
zum Beispiel Bakterien, besteht ein riesiger
"Entwicklungssprung".
Niemand weiß, wie er überbrückt wurde.
Der
entscheidende Unterschied ist die selbstständige, unabhängige
Lebensfähigkeit des Bakteriums. Ein Virus muss mit den Enzymen, die
es von einem Wirt stiehlt, auskommen; Bakterien dagegen produzieren
ihre eigenen Enzyme, die ihrerseits wieder helfen, andere
lebenswichtige Chemikalien herzustellen. Auf diese Weise trägt das
primitive Bakterium soviel Lebenserhaltungssysteme mit sich herum
wie ein gut ausgerüstetes Raumschiff.
Dieser
komplizierte chemische Apparat wird von einer ungewöhnlichen Hülle
umschlossen, die die Wirkung eines Spezialfilters besitzt. Sie lässt
chemische Stoffe, die das Bakterium benötigt, von außen herein,
verhindert aber gleichzeitig, dass lebenswichtige Enzyme von innen
nach außen entweichen.
Der
Kern des Bakteriums ist natürlich die Nukleinsäure, die der
Ausgangspunkt allen Lebens ist. Während nun ein Virus nur eine
einzige Sorte davon besitzt, beherbergt ein Bakterium zahlreiche
verschiedene DNS-Arten.
Jede
einzelne dieser DNS-Varianten kann ein ganz bestimmtes Enzym
herstellen. Die vielen Enzyme eines Bakteriums erfüllen eine Menge
verschiedener Aufgaben; insbesondere bauen sie das Material für die
Zellwand auf und aktivieren die Nukleinsäuren, damit sie sich
vervielfältigen (replizieren) können. All diese hektische
Betriebsamkeit bewirkt das Zellwachstum und die erschreckende
Vermehrungsgeschwindigkeit der Bakterien, wenn die äußeren
Bedingungen dafür günstig sind.
Um
nun aber wieder an der sagenhaften Entstehung des ersten Bakteriums
anzuknüpfen,
dieses musste wenigstens drei Komponenten zur Verfügung gehabt
haben, die im Zusammenspiel ihre gemeinsame Wirkung entfalteten:
Nukleinsäuren, Enzyme und eine Zellwand. Das Problem ist, was
zuerst da war: die Henne, das Ei oder der Brutkorb!
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Der
Archäopteryx
Eine
Zeit lang betrachteten die meisten Evolutionisten den Archäopteryx,
dessen Name "Urflügel" oder "Urvogel" bedeutet,
als ein Bindeglied zwischen Reptilien und Vögeln. Aber nunmehr sind
viele nicht mehr überzeugt. Seine versteinerten Überreste lassen
aerodynamisch konstruierte, flugtaugliche Flügel erkennen mit so
vollständig ausgebildeten Federn wie bei den Vögeln heute auch.
Die Knochen der Flügel und Beine waren dünn und hohl. Seine
angeblichen "Reptilmerkmale" sind auch gegenwärtig bei Vögeln
zu finden. Hinzu kommt, dass er gar nicht der "erste"
Vogel war, da im Gestein Fossilien anderer Vögel gefunden wurden,
die aus der gleichen Zeitepoche stammen, in welcher der Archäopteryx
gelebt hat. |
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Nukleinsäuren
können nicht gebildet werden ohne die Mitwirkung der Enzyme. Einige
Enzyme können nur von bestimmten anderen Enzymen hergestellt
werden, die ihrerseits wiederum nur von Nukleinsäuren aufgebaut
werden können. Material für die Zellmembran wird ausschließlich
von Enzymen gebildet. Die Enzyme aber können ihre Aufgabe nur dann
erfüllen, wenn sie durch eine Zellmembran am Entweichen gehindert
werden. Wie, um alles in der Welt, hat das Ganze nur angefangen?
Monod,
ein Wissenschaftler von Rang und Namen, kann diese Frage auch nicht
beantworten. Er gibt zu: "Die Entwicklung des
Stoffwechselsystems (in der ersten Zelle) ... bietet die gleichen
gewaltigen Probleme wie das Auftauchen einer Membran (der Zellwand)
mit selektiver Durchlässigkeit, ohne die es keine lebensfähige
Zelle geben kann. Das größte Problem ist jedoch die Herkunft des
genetischen Codes und des Mechanismus' seiner Übersetzung (d.h. die
Fähigkeit jeder Nukleinsäure, ein ganz bestimmtes Enzym
aufzubauen). Tatsächlich dürfte man nicht von einem 'Problem', man
müsste eher von einem wirklichen Rätsel sprechen."
Zu
diesem "Problem" wurde sehr viel Forschungsaufwand
betrieben, jedoch mit äußerst magerem Ergebnis. Wir haben hier
keine Lücke, sondern einen Grand Canyon vor uns.
Ja,
im großen Drama des Lebens gibt es im 1.Akt, 1.Szene, nichts außer
magischen Molekülen, die im weiten Urozean auf der Suche nach
Nahrung umhertreiben. In der 2.Szene jedoch gibt es dann schon einen
komplizierten biologischen Apparat, dessen Komponenten ausgezeichnet
zum Funktionieren des Ganzen zusammenarbeiten, wobei die einzelnen
Komponenten für sich allein nicht am Leben bleiben können.
Was
ist zwischen diesen beiden Szenen geschehen?
Stellt
man dem gut informierten, ehrlichen Biologen diese Frage, dann wird
seine Antwort wahrscheinlich so lauten: "Wir wissen es nicht.
Es wird sicher noch langen dauern, bis wir darüber hinreichend
Bescheid wissen, wenn wir es überhaupt jemals erfahren werden. Wir
sind uns nur einer Sache sicher: Die Kluft ist übersprungen worden,
sonst wären wir nicht da. Weil wir die Vorstellung einer speziellen
Schöpfung ablehnen, müssen wir uns einstweilen damit abfinden,
dass sich das Leben irgendwie allein auf die andere Seite der
Schlucht durchgekämpft hat."
Da
ist sie wieder, dieselbe alte Leier! Der Beweis, dass schon die
einfachste Zelle ein meisterlich zusammengesetzter Mechanismus, ein
geschaffenes Kunstwerk ist, starrt uns direkt an. Aber die meisten
Biologen betrachten heute die Beweisstücke mit Scheuklappen vor den
Augen, Scheuklappen der Kategorie: "Es gibt keinen Schöpfergott".
Viele Nichtbiologen ahmen sie bedenkenlos nach und ziehen sich
denselben "Blendschutz" über das Gesicht.
Überrascht
es noch, dass solche die Meisterwerke SEINES Schaffens nicht
wahrnehmen können, obwohl ER sie unmittelbar vor ihren Augen
ausgebreitet hat?
Beispiele
aus dem Tier- und Pflanzenreich
Die
Flugfähigkeit der Vögel
Nach
der Evolutionstheorie stammen die Vögel von einer anderen
Tierklasse ab - angeblich sollen es die Reptilien gewesen sein. Wie
nun haben sie zum ersten Mal die Fähigkeit erlangt, vom Boden
abzuheben? Die Frage wird von Evolutionsanhängern allgemein unter
den Teppich gefegt.
Die
Vorstellung, dass ein Reptil durch eine Zufallsmutation plötzlich
ein Ei legte, aus dem ein Vogel schlüpfte, ist so lächerlich, dass
sogar die verbohrtesten Evolutionisten darüber spotten.
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"Schwingt
sich der Habicht durch deinen Verstand empor, breitet seine
Flügel aus gegen Süden? Oder erhebt sich auf deinen Befehl
der Adler, und baut in der Höhe sein Nest? Er wohnt in
Felsspalten und horstet auf Klippen und Bergesspitzen. - Von
dort aus erspäht er sich Beute, seine Augen blicken weit in
die Ferne. Seine Jungen schlürfen Blut, und wo Erschlagene
sind, da ist er." (Gottes Worte an Hiob 39,26-30) |
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Vögel
haben die besten Schwenkflügel. Ein Wanderfalke breitet seine
Flügel aus, sodass er in der Luft über seiner Beute
"stehen" kann, legt sie dann eng an den Körper, um
im Sturzflug hinabzuschießen. Dabei erreicht er eine
Spitzengeschwindigkeit von bis zu 400 Kilometern pro Stunde.
Während
eines stunden- oder tagelangen Fluges erzeugen die Flugmuskeln
viel Wärme. Die Vögel werden damit ohne Schweißdrüsen
fertig - sie haben einen luftgekühlten "Motor". Ein
weitverzweigtes System von Luftsäcken reicht bis in fast
jeden wichtigen Teil des Körpers, sogar bis in die Hohlräume
der Knochen. Ferner unterscheidet sich das Atmungssystem der Vögel
grundlegend von dem der Säugetiere oder Reptilien. Diese
atmen über ihre Luftröhre abwechselnd ein und aus, füllen
und leeren ihre Lungen wie einen Blasebalg - die Lungen der Vögel
jedoch werden fortwährend von frischer Luft durchströmt - für
diese permanente Zirkulation sind ihnen zwei Luftröhren zu
eigen. So ist es ihnen möglich selbst in dünner Höhenluft
von sechs Kilometern unbeschwert Tausende Kilometer zurückzulegen,
da die ausreichende Sauerstoffzufuhr gesichert ist. |
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Ein
populäres Buch über die Evolution gibt zu: "Es ist
unvorstellbar, dass die Flugfedern eines Vogels sich infolge einer
einzigen Mutation entwickelt haben können". Wie lautet
dann die Alternative? Die Federn, die erstaunliche
Leichtkonstruktion der Flügel und die enorm kräftige
Flugmuskulatur - die alle für das Fliegen gleich wichtig sind -
mussten gleichzeitig vorhanden sein. Wie konnte so etwas geschehen?
Die
Evolutionslehre behauptet, nur solche Mutationen seien lebensfähig,
die dem betreffenden Lebewesen einen Vorteil verschaffen. Welchen
Sinn könnte demgemäß eine nur teilweise entwickelte Feder oder
ein halbgeformter Flügel haben!? Sie wären doch nur ein lästiges
Anhängsel, eine Behinderung und darüber hinaus ein sehr wirksames
Handicap im Überlebenskampf! (Zur besseren Illustration dieses
Problems: Stell dir vor, du willst in einem Dschungel überleben,
wobei du ständig einen halben Fallschirm oder das Gestänge eines Hängegleiters
umgeschnallt mit dir herumschleppen müsstest!)
Einige
Evolutionisten glauben, dass die ersten Federn zunächst nur die
Funktion einer wärmenden Körperbedeckung hatten und erst später
als Fluginstrument benutzt wurden. Doch auch das kann nicht sein,
denn die Daunenfedern, die Wärme zurückhalten und nur Jungvögel
ganz einhüllen, während erwachsene Vögel sie nur im Brustbereich
tragen, sind völlig anders gestaltet als Schwung- und Flugfedern.
Und
wie steht es mit der Leichtkonstruktion der Flügel und mit der
hochspezialisierten, kräftigen Flugmuskulatur, ohne die auch die
besten aller Federn sinnlos wären!?
Nun,
andere Evolutionsanhänger argumentieren, die ersten Federn wären
als Waffe zum Fang kleinerer Beutetiere entwickelt worden. Dann,
eines Tages, habe einer dieser glücklichen Besitzer der neuen
Insektenfalle entdeckt, dass er sich in die Lüfte erheben konnte,
wenn er diese "Falle" nur kräftig genug auf- und
abschlug.
Natürlich
weiß jedermann, der schon einmal ein Schmetterlingsnetz benutzt
hat, dass dieses Gerät nur deshalb funktioniert, weil es dem
schnell ausgeführten Schlag nur geringen Luftwiderstand
entgegensetzt; Flügel hingegen arbeiten mit genau dem
entgegengesetzten Prinzip: Sie erzeugen beim Schlag möglichst großen
Luftwiderstand.
Evolutionisten
sind allerdings aus hartem Holz; "kleine" Schwierigkeiten
wie diese, kratzen sie wenig. Sie geben sich mit solchen Nebensächlichkeiten
nicht ab.
Übrigens,
nicht nur Vögel fliegen...
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Hochspezialisierte biologische "Vorrichtungen" sorgen für den nötigen Auftrieb. Die Entschlüsselung der einzelnen Komponenten, die penibel aufeinander abgestimmt sind, um ein Funktionieren zu garantieren, nimmt die Wissenschaft derzeit und fernerhin ausgiebigst in Anspruch. Das "Kopieren" von bereits einer einzelnen "Wunderfertigkeit" oder "-eigenschaft", die in der Schöpfung millionenfach vorzufinden sind, stellt für die Forscher eine ungeheure, bisweilen jahrzehntelange Sisyphusarbeit dar. |
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Sie
sind die Meister ihres Fachs, ausgemachte Profis in Sachen
"Flugakrobatik". Die Gesetze der Aerodynamik setzen
sie schon mal außer Kraft.
Unbeschwert, gewandt und zielgerichtet schwirren, gleiten und
brausen sie durch die Lüfte. Innerhalb der "Bionik"
(Biologie + Technik) bemühen sich Ingenieure, Biologen, Architekten und Designer
um die Verquickung der schöpferisch-geistreichen
"Entwicklungen" der Natur zu technischen
Machwerken hin, um sie dem Menschen industriell
zunutze zu machen. In unzähligen
Versuchsreihen, einem Marathonaufkommen von mathematischen
Formeln und Berechnungen,
sollen gegebene "Naturerscheinungen" nachgeahmt
werden. Hier nun stößt der Mensch - gegenüber
der schier unendlichen Vielfalt an originellen
"Erfindungen" der belebten und unbelebten Natur - regelmäßig an die Grenzen seiner gottgegebenen
Schaffenskraft und intellektuellen Verstandesbefähigung. |
Die
Fähigkeit zu fliegen, ist nicht nur ein "Problem" bei den
Vögeln. Nach Ansicht der Evolutionsanhänger hat sich diese
ultimative Art der Fortbewegung mindestens dreimal bei verschiedenen
Tierklassen "entwickelt". Die Vögel lösten das
Flugproblem auf ihre Weise, die Fledermäuse auf eine andere und
schließlich die Insekten auf eine dritte Art.
Die
Libellen beispielsweise, zeichnen sich
durch einen außergewöhnlichen Flugapparat aus. Die Fähigkeit,
ihre beiden Flügelpaare auch unabhängig voneinander bewegen zu
können, ermöglicht es ihnen, abrupte Richtungswechsel zu
vollziehen, in der Luft stehen zu bleiben oder bei einigen Arten
sogar rückwärts zu fliegen. Beim Flug werden
Maximalgeschwindigkeiten von 50 km/h erreicht. Auch die Biene
hat das Rüstzeug für waghalsige Flugmanöver. Sie besitzt zwei
Flügelpaare - beim Fliegen sind jeweils ein Vorder- und
Hinterflügel wie mit einem Reißverschluss verbunden.
Ihre Flügel schlägt sie in der Sekunde 150-mal auf und ab, was die
kräftigen Muskelpakete im Brustraum erklärt. Fledermäuse
sind ihresgleichen zu wendigen Flugtechniken in der Lage. Der
normale Flug der Fledermäuse ("Ruderflug") ähnelt dem
der Vögel. Einige Fledermausarten, z.B. das Langohr, beherrschen
auch den "Rüttelflug", der es ihnen erlaubt, in der Luft
"stehen zu bleiben" und Insekten von Blättern und Mauern
abzulesen. In der Flughaut befinden sich Muskelstränge zur
Stabilisation und zum Einschlagen der Flügel sowie Nervenfasern und
Blutgefäße zur Versorgung der Flughaut.
In
gewisser Weise ist der Insektenflug die erstaunlichste Lösung von
allen. Eine Honigbiene braucht für ihren Flug so viel Energie, dass
ihre Körpertemperatur während des Fluges um mehr als 15 Grad
Celsius ansteigt. Die Flügel eines Insekts wären nutzlose Anhängsel
ohne den leistungsstarken Minimotor, der sie antreibt.
Aber selbst
dieses bemerkenswerte Kraftpaket kann einer Biene nicht zum Fliegen
verhelfen, wenn sie durch einen Unfall (oder durch einen herzlosen
Experimentator) ein Stück ihrer Flügelenden verliert.
Bei
Insekten, Vögeln und Fledermäusen ist das Fliegen eine "Alles-oder-nichts"-Angelegenheit.
Jede noch so kleine Unvollständigkeit macht die Flugausrüstung
nicht nur nutzlos, sondern zu einer Behinderung im Kampf ums Überleben.
- Evolutionisten sind buchstäblich mit ihrem Latein am Ende.
Tatsächlich
hat bis jetzt noch niemand erklärt, wie sich das Flugverhalten hätte
entwickeln können, ohne eine schöpferisch wirksame Kraft.
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Wie
sieht die Theorie in der Praxis aus? Nun,
einmal angenommen ... ...
ich stehe an einer Schlucht: Die Lebensmittelvorräte sind
diesseitig jedoch knapp - und ich weiß, dass wenn ich nicht auf die
andere Seite hinübergelange, dass das mein Sterben bedeutet. Nur
weil ich mir "Flügel" wünsche, egal wie ausweglos meine
Situation auch sein mag, werden mir deshalb doch keine Flügel
wachsen!? - Stellen wir diesem Szenario selbst ein ganzes Volk
gegenüber, das sukzessive, Generation um Generation, dem Aussterben
entgegensieht - nur weil die Leute einfach nicht zur gegenüberliegenden
Seite gelangen! - sollte es tatsächlich der Umstand so
ergeben, dass irgendwem nun doch die notwendig ersehnten
"Flügel" wachsen? Oder könnte irgendwer durch
eine "Mutation" plötzlich ein Kind zur Welt
bringen, das eingebaute "Sprungfedern" in den
Beinen aufweist, sodass es in der Lage wäre, sich mit einem
überaus weiten Sprung über die Schlucht hinwegzusetzen -
hochspezialisierte "Sprungbeine" also, die das
Kind schließlich auf wundersame Art und Weise an seine
Nachkommen weiterzuvererben imstande wäre? - Ja,
tatsächlich - solche geistigen Anstrengungen werden
unternommen und geglaubt, um sämtliche Vorrichtungen und
fantastischen Erscheinungen, sowie alle Arten in der Tier-
und Pflanzenwelt zu erklären. - Theorien, die derart
paradox und widersinnig erscheinen, dass auch der Genetiker
C. H. Waddington unumwunden einwirft: „Ich habe
den Eindruck, das sei die Logik eines Geisteskranken, und
ich denke, wir sollten eine bessere Erklärung finden.“ |
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Könnte das Känguru nicht springen, wäre es aufgrund seiner Körperform und ungleichförmigen Proportionen zu einer schnellen Flucht unmöglich in der Lage. Beim Sprung jedoch zeigen sich die Komponenten als perfekt aufeinander abgestimmt - mehr noch, denn das Känguru benötigt nicht einmal sonderlichen Kraftaufwand, um seine mächtigen Sprünge zu bewältigen. Umso höher und weiter es springt, desto angenehmer erzeigt sich das Fortkommen für unseren Freund. |
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Scheinbar
mühelos vermag das Känguru drei Meter hoch und bis zu 13 Meter
weit zu springen. Die Hinterbeine sind von hochelastischen
Muskelsträngen durchwebt. Überaus starke Sehnen wirken wie
ein strammes Gummiband. Sobald das Känguru voranprescht,
entfaltet sich die eingebaute Katapultwirkung, die es ihm
erlaubt, kraftvoll in
die Höhe zu springen. Je ausgiebiger das
System beansprucht wird, desto weitere Sprünge erzielt das Känguru
in seinem Lauf. Im gleichen Atemzug verbraucht das Tier
weniger Energie, da es sich um ein automatisiertes
"Prinzip" handelt. Lediglich das Balancehalten ist
Sache des Kängurus und dafür leistet die muskulöse
Schwanzbasis hervorragende Dienste. |
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Warum
Kängurus hüpfen
Das merkwürdig aussehende Känguru
hat schon immer auf die Menschen einen verwirrenden Eindruck
gemacht. Schon die frühen Siedler in Australien glaubten ihren
Augen nicht zu trauen, als sie diese plump wirkenden Geschöpfe mit
einer solchen Geschwindigkeit davon hüpfen sahen, dass man nicht
einmal zu Pferde im gestreckten Galopp Schritt halten konnte. Wie um
alles in der Welt konnte ein hüpfendes Tier eine
Dauergeschwindigkeit von 40 km/h aufrechterhalten und kurzzeitig
sogar schneller sein als 60 km/h?
Neuere
Forschungen an der Harvard-Universität haben jetzt endlich das
Geheimnis des Kängurus gelüftet. Sein Knochenunterbau ist wie ein
geniales Federsystem zusammengesetzt, wobei der mächtige Schwanz
eine wesentliche Rolle spielt. Er ist das Gegenstück der Natur zu
dem beliebten Federstock, mit dem Kinder auf der Straße gerne
spielen und mit etwas Geschick große Sprünge machen können. Aber
das System arbeitet nur bei hohen Geschwindigkeiten einwandfrei.
Wenn ein Känguru sich nur langsam fortbewegen will, dann benutzt es
alle vier Beine. Sobald Gefahr droht, richtet sich das Tier mit den
Vorderläufen auf und nimmt auf zwei Beinen und Schwanz Reißaus.
Mit
Hilfe ausgeklügelter Messtechniken fanden die Harvardforscher
heraus, dass diese Fortbewegungsart immer wirtschaftlicher und
besser wird, je schneller das Känguru hüpft.
Im
Lichte dieser Entdeckungen werden die Anhänger der Evolution mit
gewaltigen Schwierigkeiten konfrontiert. Der Hüpfmechanismus des Kängurus
ist wiederum ein "Alles-oder-nichts"-System. Es ist für
seinen Besitzer völlig wertlos, wenn es nicht so beschaffen ist,
dass es bei hohen Geschwindigkeiten kraftsparend arbeiten kann. Ein
halb entwickelter Känguru-Sprungsatz wäre für das Tier nur eine
Last. Zwei kurze Beine, zusammen mit zwei langen Beinen und einem fürchterlich
großen Schwanz wären ein todsicheres Rezept fürs Aussterben, wenn
da nicht dieser außergewöhnliche Federmechanismus eingebaut wäre.
Was
war es wohl, was bei dem Känguru zur "Entwicklung" einer so
fantastisch wirksamen Methode der Fortbewegung hätte führen können?
Ganz sicher konnte es nicht die "natürliche Selektion"
gewesen sein, denn die hätte gewiss dafür gesorgt, dass schon die
frühesten Känguru-Vorfahren ausgestorben wären.
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Evolution
scheidet aus!
"Selektion"
und "Mutation" gelten als Grundlage der Evolution.
"Selektion"
bedeutet "Auswahl" - in einem Rudel Rehe werden sich die
Stärkeren behaupten, die Schwächeren und Kränklichen bleiben auf
der Strecke. So erhalten sich die besten Eigenschaften - wie man das
von der Veredelung von Rosen her kennt: Gesunde, prachtvolle und
satte Exemplare - das ist in einfachen Worten der natürliche
Vorgang - sowohl in der Pflanzen als auch Tierwelt - den die
Wissenschaft als "Selektion" bezeichnet. Dabei spielt
allerdings keine Rolle, wie viele Jahrtausende eine solche Fortpflanzung und
Vererbung der "besten" Anlagen vonstatten gehen mag - Rehe
werden immer Rehe bleiben - was auch Dr. Irving
S. Bengelsdorf, seines Zeichens Wissenschaftsautor und Chemiker,
offenkundig benennt: "An
Rosensträuchern wachsen immer Rosenblüten, niemals Kamelienblüten.
Und Ziegen bringen Zicklein hervor, niemals kleine Schäfchen." "Mutationen"
auf der anderen Seite werden als zweite Triebkraft der Evolution
angesehen. Davon abgesehen, dass "Mutationen" -
"Missbildungen" also - erwiesenermaßen nichts Gutes
zustande bringen, mag es natürlich vorkommen, dass ein Mensch
aufgrund eines Gendefekts Verformungen oder Deformierungen an den
Gliedmaßen aufweist. So gibt es Leute, die haben sechs Finger oder miteinander verwachsene Zehen. Dennoch bleiben die Hände
jeweils Hände und die Füße Füße. Eine "Mutation"
schafft nichts Neues, geschweige denn, dass sie etwa Anteil an so
gigantischen Systemen wie Organen oder
auch nur dem kleinsten
lebendigen Organismus haben könnte, der in der Tat jede noch so ausgefeilte,
von Menschenhand gefertigte Fabrikation, die beispielsweise im Nanobereich arbeitet,
beileibe in den Schatten
stellt. Gerade im Bezug auf "Mutationen" stellt Professor John N. Moore
deshalb Folgendes fest: "Nach peinlich genauen Untersuchen und Analysen
muss von jeder dogmatischen Behauptung, Genmutationen wären das
Rohmaterial für den Evolutionsprozess, erklärt werden, sie sei ein
Märchen." Hinzu
kommt, dass der genetische Code von Mensch, Affe, Hund,
Katze, Baum, Rosenstrauch und was auch immer sosnt es sei, ein zu starkes
Abweichen von der eigenen Art zu verhindern weiß. Menschen gibt es
in verschiedenen "Variationen": große, kleine, blonde,
rothaarige, gelbhäutige, schwarzhäutige und weißhäutige. So auch
bei den Hunden, bei den Katzen usw., usf. Doch ein Hund wird niemals
mit einer Katze "Nachkommen" zeugen. Bereits zwischen
Pferd und Esel tun sich Grenzen auf. Zwar wird bei einer
"erzwungenen" Kreuzung beider Geschöpfe das sogenannte
"Muli" geboren, deren Hengste jedoch immer unfruchtbar
sind - egal wie oft man einen Kreuzungsversuch auch wagen will. Ein
Mulihengst, der sich demnach eine Pferde- oder Eselsstute zur Begattung
erspäht, wird - in klaren Worten gesprochen - trotz Besamung niemals mehr für eine
Weitervererbung seiner so bezeichneten "Bastard-Gene" sorgen können. In
der Zeitschrift On Call heißt es: "Bei Züchtungsversuchen
stellen die Züchter gewöhnlich fest, dass sie nach wenigen
Generationen ein Optimum erreichen, über das hinaus eine
Verbesserung unmöglich ist, und dass keine neue Art entstanden ist.
[...] Die Züchtungsversuche scheinen somit die Evolution eher zu
widerlegen als zu unterstützen." AT, 1.Mose 1,20-25
"Und Gott sprach: Das Wasser soll wimmeln von einer Fülle lebendiger Wesen, und es sollen Vögel fliegen über die
Erde, an der Ausdehnung des Himmels! Und Gott schuf die großen Fische und
jedes sich regende, lebendige Wesen, wovon das Wasser wimmelt, nach ihren
Gattungen, dazu allerlei Vögel nach ihren Gattungen. Und Gott sah, dass es gut war.
Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet
die Wasser in den Meeren, und das Gevögel mehre sich auf Erden!
[...] Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendige Wesen nach ihrer
Art, Vieh, Gewürm und Tiere des Feldes nach ihrer Art! Und es geschah also. Und Gott machte die Tiere des Feldes nach ihrer Art und das Vieh nach seiner Art. Und Gott sah, dass
es gut war." |
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Das Kamel
- genügsam, anspruchslos, friedsam, gesellig, belastbar und langmütig -
Eigenschaften, die es zu einem unverzichtbaren, wertgeschätzten Last- und Nutztier für die Wüstenbewohner macht. |
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Seine Nüstern schließen sich
"automatisiert", die Wimpern sind buschig über die Augen gebreitet; Fettreserven in den Höckern sind für die Wegzehrung gedacht. Unsereins muss sich, im Angesicht
eines Sandsturms, Nasen und Augen schützend bedecken; haben wir kein Wasser vorrätig, sind wir innerhalb weniger Tage
tot. Generation um Generation ist das ein- und derselbe Tatbestand: Oder glaubt tatsächlich ernsthaft jemand, dass der Mensch irgendwann einmal - nur weil er ständig der Wüste ausgesetzt ist - einen Schließmechanismus innerhalb seiner Nasenflügel
"entwickelt" - oder dass ihm Höcker oder etwas Vergleichbares wachsen
- und das wohlgemerkt noch innerhalb seiner Lebenszeit! - was er dann zum
"Schutz" und um der "besseren Anpassung"
willen weitervererben könnte? - |
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Das
Kamel - ein perfekt ausgerüstetes Wüstentier
Ein weiterer Komödiant in der Natur
ist das Kamel - "eine Art Pferd, das von einem Planungsteam
entworfen wurde", wie ein unzufriedener
Ausschussvorsitzender es einmal umschrieb.
Ein
Kamel kann es sich gut leisten, seine Nase hochmütig über uns
Menschen zu rümpfen. In einer wasserlosen Wüste kann es wesentlich
länger überleben als wir. Wie schafft es das?
Die
Forschung hat auch hier gezeigt, dass das Kamel nicht nur ein
Geheimnis des Überlebens kennt, sondern mehrere. Hier sind die
wesentlichen:
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Ein
Kamel kann ein Viertel seines Körpergewichts durch Verdunstung
von Wasser aus seinem Körpergewebe verlieren, ohne dabei
Schaden zu nehmen. Nur sehr wenig dieser Flüssigkeit stammt aus
dem Blut. Wenn wir dagegen durstig sind, beginnen wir sehr
schnell, Wasser aus unserem Blutkreislauf zu verlieren. Schon
lange, ehe wir auch nur annähernd ein Viertel unseres
Eigengewichtes an Wasser verloren haben, wird unser Blut so
dickflüssig, dass wir sterben müssen.
-
Der
Harn eines Kamels ist viel konzentrierter als der des Menschen.
Folglich kann es seine Abfallprodukte mit wesentlich weniger
Wasser ausscheiden als wir.
-
Unser
Körper muss auf einer konstanten Temperatur gehalten werden. In
der Wüste muss der Mensch kräftig schwitzen, um seine
Temperatur bei etwa 37 Grad Celsius zu halten. Ein Kamel hat
hier viel weniger Sorgen. Es lässt seinen riesigen Körper bei
Nacht auf etwa 34 Grad Celsius abkühlen, um dann tagsüber die
Körpertemperatur auf etwa 40 Grad ansteigen zu lassen. Auf
diese Weise beginnt es erst sehr spät am Tage zu schwitzen,
wenn seine Temperatur 40 Grad erreicht hat.
-
Der
menschliche Körper besitzt eine Fettschicht unter der Haut, die
Wärme im Körper zurückhält, während die Schweißdrüsen außen
vor dieser Isolierschicht liegen und so zum Kühlen keine
besonders große Wirkung erzielen. Ein Kamel hat jedoch keine
Fettschicht, um Wärme im Körper zurückzuhalten. Es
besitzt dagegen ein Haarkleid, das Hitze vom Körper fernhält,
während die Schweißdrüsen innen liegen, also hinter der
Isolierschicht und daher den Körper wirkungsvoll kühlen können.
-
Hast
du schon einmal darüber nachgedacht, wozu die Höcker da sind?
Sie beantworten die Frage, warum das Kamel nicht wie wir durch
eine Fettschicht warmgehalten wird - das Fett des Kamels wird in
höchst wirkungsvoller Weise in einem oder zwei Höckern
abgelagert.
Die
Frage lautet: Ist diese bemerkenswerte Ansammlung von Eigenschaften
zufällig durch eine Serie von "evolutiven Prozessen"
entstanden? Oder ist sie viel eher das Werk eines bewusst handelnden
Erschaffers, der den Wüstenvölkern für ihren feindlichen
Lebensraum ein dafür besonders gut ausgestattetes Geschöpf an die
Hand gab?
Es
ist in der Tat nicht annähernd so leicht, Eigenschaften für das
Leben in der Wüste einfach zu "entwickeln", wie man vielleicht
annehmen möchte. Beduinen und arabische Nomaden wohnen in diesem
Lebensraum seit Jahrtausenden. Anhänger der Evolution glaubten noch vor
Jahren, Beduinen könnten im Lauf der Jahre wenigstens die Fähigkeit
entwickelt haben, zum Beispiel höher konzentrierten Harn
auszuscheiden.
Das
ist nicht der Fall. Umfangreiche Untersuchungen haben gezeigt, dass
die Wüstensöhne selbst nach Tausenden von Jahren fürs Überleben
in ihrem unwirtlichen Lebensraum nicht besser ausgestattet sind als
andere Menschen.
Der
Bombardierkäfer - Ergebnis eines Spiels mit dem Feuer?
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Der
Bombardierkäfer
& Co - Evolution ist tatsächlich rein spekulativ
"unmöglich"!
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Anhänger
der Evolution sind
der Meinung, dass der Bombardierkäfer auf die Linie
"normaler" Käfer zurückzuführen sei. Demnach hat
ein gewöhnlicher "Urahn" des Käfers durch zufällige,
mutationsbedingte Genveränderungen den perfekten Code
"empfangen", um die irrsinnig komplexen Chemikalien
im eigenen Körper herzustellen. Nach einer millionenfachen,
vom Zufall gesteuerten "Weiter-Entwicklung" solcher
"Zufallsmutanten" habe sich allmählich die
Asbestkammer herausgebildet, welche Verletzungen vorzubeugen
imstande ist. Irgendwann einmal sei es dem Käfer geglückt -
ohne sein eigenes Sterben zu verursachen - eine Explosion zu
bewirken, die er dann munter zur Selbstverteidigung "in
Gebrauch" genommen hatte. Hört sich alles
einfach an, ist aber in Wahrheit ungeheuer komplex und
erfordert das systematische Aufeinanderwirken von Millionen
(!) Faktoren. Gerade deshalb wird die Wahrscheinlichkeit
solcher grandiosen "Zufalls-Begebenheiten" bei 1:1040 000 angesetzt. (Interessant demgegenüber
ist, dass die Wissenschaft Ereignisse, die sie als "unmöglich"
oder "niemals stattgehabt" interpretiert,
bereits bei 1:1050 "ansiedelt"! So
erfordert die zufällige Entwicklung des Bombardierkäfers
sogar ein
Tausendfaches mehr als jegliches theoretische Ereignis, das die
Wissenschaft generell mit dem Etikett "unmöglich"
versieht!)
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Der sogenannte Bombardierkäfer wehrt
seine Feinde mit einer Vorrichtung ab, die einem Flammenwerfer
gleicht, wie ihn gewisse mythische Drachen besessen haben sollen.
Der Käfer benutzt dazu zwei gefährliche Chemikalien, die, in
Gegenwart eines geeigneten Katalysators zusammengebracht,
explodieren - eine Technik, die unter Terroristen gut bekannt ist.
Die
beiden hochaktiven Chemikalien - Hydrochinon und Wasserstoffperoxyd
- werden in besonderen Drüsen hergestellt und in getrennten
Vorratsgefäßen gelagert. Der Katalysator ist eine Mischung aus
zwei Enzymen, deren Eigenschaften zusammen einen perfekten Zünder für
den Sprengstoff bilden. Im Hinterleib des Käfers befindet sich ein
Hohlraum, der mit einem feuerfesten Material - ähnlich wie Asbest -
ausgefüttert ist und wie eine Brennkammer wirkt. Die nach hinten
angeordnete Austrittsöffnung kann der Käfer auf seinen Feind
richten. Wenn er das Weiß im Auge seines Feindes erkennen kann, drückt
der Bombardierkäfer seine flüssige Munition in die Brennkammer und
- peng! - der versengte Körper seines Gegners fällt zu Boden.
Es
verwundert nicht, dass ein bedeutender deutscher Wissenschaftler,
der diese eigenartige Chemie studiert hat, schrieb: "Eine
derartige Explosion in einem lebenden Organismus wäre in jedem
anderen biochemischen System völlig undenkbar".
Diese
ungewöhnliche Ausrüstung ist im fertigen, funktionstüchtigen
Zustand ein ausgezeichnetes Mittel für den Überlebenskampf. Aber
stellen wir uns die Entwicklung dieses Apparates durch die Methode
der Evolution im langen Spiel vieler blinder Versuche und Irrtümer
vor! Welche Schrecken haben da die frühen Käfergenerationen um
ihrer Nachkommen willen durchmachen müssen!
Niemandem,
der schon einmal in einem Forschungslabor gearbeitet hat, wird die
Vorstellung einer unnachgiebigen Mutter Natur schwerfallen, die
ihren leidgeprüften Überlebenden eines eben ausgeführten
erfolglosen Experimentes einschärft: "Macht euch nichts
daraus, Freunde. Es lohnt sich, weiterzumachen. Wir werden die
phantastischste Waffe aller Zeiten entwickeln, die euch zu
Herrschern der Insektenwelt machen wird. Lasst es uns nochmals
versuchen! Wir werden die Zusammensetzung des Kampfstoffes 'a' verändern
und die Einspritzmenge von 'b' leicht erhöhen müssen, um ein
wirksameres Gemisch zu erhalten. Dann müssen wir den Zündmechanismus
verbessern und die Austrittsdüse erweitern, um den Explosionsdruck
in der Kammer zu senken - o, bald hätten wir's vergessen: Die
Wandung der Brennkammer werden wir noch verstärken, damit die übrigen
Organe besser geschützt sind. So! Bei den nächsten Versuchen
werden wir ganz sicher wesentlich weniger Tote zu verzeichnen
haben."
Nun
aber ernsthaft: Ist es nicht offensichtlich, dass natürliche Kräfte
allein niemals einen Bombardierkäfer hätten hervorbringen können?
"Natürliche Auswahl" hätte die ersten Käfer, die mit
dem Feuer zu spielen begannen, sehr schnell ausgerottet, lange bevor
die trickreiche Waffe ein brauchbares Mittel zum Überleben hätte
werden können. Die Natur musste also gewusst haben, welchen Weg sie
ging, als sie unbeirrt und ohne Rücksicht auf Verluste dieses Ziel
anstrebte und begann, Flammenwerfer in Käfer einzubauen.
Weil
nun die Natur selbst kein intelligentes Wesen ist und deshalb keine
Absicht verfolgt und kein Ziel anstrebt, muss jemand hinter der
Natur stehen, der diese sonderbare Waffe des Bombardierkäfers
ersann und baute.
Noch
mehr riskante Vorrichtungen
Einige Geschöpfe fristen ihr Dasein
mit waghalsigen Angriffs- und Abwehrmethoden.
Ein
Beispiel dafür ist die Larve einer nordamerikanischen Fliegenart.
Ihre Hauptnahrung sind Tannennadeln. Nun sind Tannennadeln rundum
mit klebrigen, für unsere Nasen wohlriechenden Harz überzogen, das
für Insekten ein tödliches Gift ist.
Diese
besondere Fliegenlarve rührt das überhaupt nicht. Während sie die
Nadeln in sich hineinfrisst, löst sie geschickt den giftigen Überzug
herunter und verstaut ihn in zwei seitlich am Kopf befindlichen
Mundtaschen. Den verdaulichen Teil schluckt sie so genussvoll wie
ein Gourmet, dem es gelungen ist, einen Bückling von allen Gräten
zu befreien.
Bei
der nächstbesten Gelegenheit wird sie, so sollte man annehmen, das
Giftpaket ausspucken. Doch weit gefehlt! Der Stoff ist dazu viel zu
wertvoll. Sorgfältig bewahrt sie ihn für die Stunde der Verfolgung
auf. Wehe dem Angreifer, der ihr zu nahe kommt! Sie schleudert ihm
einen Tropfen des Hexengebräus entgegen, was schließlich den Tod
des Verfolgers bewirkt!
Eine
noch brillantere Vorstellung geben einige Arten der Seeschnecken:
Sie haben eine besondere Vorliebe für die Coelenteratafamilie der
Seeanemonen, die von den meisten Seetieren gemieden wird, weil sie
mit brennenden, peitschenartigen Fäden bedeckt sind. Diese Waffen
sind normalerweise zusammengerollt. Wenn aber ein Beutetier in die Nähe
kommt, schnellen sie hervor und stechen es.
Der
Seeschnecke gelingt es jedoch auf unerklärliche Weise, diese
Anemone zu schlucken, ohne gestochen zu werden. Sie scheint zu
wissen, wie sie eine Art Sicherheitshülle einzusetzen hat, damit
die Nesselfäden zusammengerollt und damit harmlos bleiben. Sie
denkt jedoch nicht daran, ihre Beute zu verdauen, sie will sie
vielmehr so, wie sie ist, für einen anderen raffinierten Zweck
nutzen. Die Schnecke wurde dazu mit engen, haarfeinen Röhren
ausgestattet, die ihren Magen mit der Außenhaut ihres Körpers
verbinden. Langsam und vorsichtig führt die Schnecke die Stacheln
durch diese Kanäle und ordnet sie an strategisch wichtigen Punkten
auf ihrem Rücken an. Was immer auch die geheimnisvolle Sicherung
gegen das Anemonengift gewesen sein mag, sie entfernt sie, sobald
die Stacheln sicher untergebracht sind, und ist bereit, ihre eigenen
Feinde mit dieser Art Armeewaffe bzw. deren gefährlichen Gift
umzubringen.
Wiederum
sind wir also mit einigen unvorstellbar komplexen Mechanismen
konfrontiert, die sich unmöglich von selbst hatten entwickeln können!
Das
erste Insekt, das gesunde, bekömmliche Kost aufgab und dazu überging,
klebrige Tannennadeln zu verspeisen, hätte mit Sicherheit ein
klebriges Ende genommen. Die erste Seeschnecke, die das Geschäft
als Stachelschlucker aufnahm, hätte mit Sicherheit nur eine kurze
Karriere gehabt.
Der
gesunde Menschenverstand gebietet uns zuzugeben, dass Zaubereien wie
diese kaum von alleine entstehen konnten. Das Auftauchen solcher
Geschöpfe ist weder durch Evolution in vielen kleinen Schritten
noch durch plötzliche Mutation in einem Schritt zu erklären.
Dagegen sieht es vielmehr so aus, als ob jemand sie mit Absicht so
gebildet hat!
Fliegen,
die auf Spinnen leben
Im mittelamerikanischen Regenwald
entdeckten zwei Forscher eine Sensation. Sie veröffentlichten einen
Bericht über eine winzige Fliege, die den größten Teil ihres
Lebens am allerletzten Ort, der sich für eine Fliege denken lässt,
zubringt: auf dem Rücken einer großen Spinne.
Die
Spinne, auf der sie lebt, ist die Nephila Clavipes, die goldene
Netzspinne. Sie besitzt ihrerseits gegenüber erbeuteten größeren
und widerstandsfähigen Insekten ein besonderes Verhalten. Sobald
sich die Beute im Netz verfangen hat, injiziert die Spinne eine
Dosis Verdauungssekret in den Insektenkörper und wartet dann, bis
er sich in einen weichen, klebrigen Verdauungsbrei verwandelt.
Das
ist der entscheidende Augenblick für den kleinen geflügelten
Draufgänger. Während die Spinne noch auf die Auflösung der
letzten festen Teile wartet, startet die Fliege und landet auf einem
gerade noch festen Teil der Beute. Sie steckt ihren Saugrüssel in
einen der sich ausbreitenden suppenähnlichen Teiche und trinkt.
Ihre Mundwerkzeuge sind so gestaltet, dass sie nur wenige Sekunden
benötigt, um sich vollzufressen. Ehe die Spinne sich anschickt,
ihre Mahlzeit einzunehmen, hat sich die gesättigte Fliege schon
wieder auf dem Rücken ihrer Wirtin niedergelassen und genießt
wohlig ein Nickerchen nach dem Mahl.
Die
Biologen, die diese tollkühne Fliege entdeckten, haben das so
beschrieben: "Das Verhalten der Fliege erfordert präzise
Identifikation des Wirts (der Spinne) und extrem genaue Landung, da
jeder Irrtum sofort tödlich enden würde."
Jeder
Irrtum muss tödlich sein, daran besteht kein Zweifel. Würde sich
die Fliege auf der falschen Spinnenart niederlassen, dann müsste
sie verhungern; denn andere Spinnen stellen die begehrte
"Suppe" nicht her. Würde sie aber nicht genau zur rechten
Zeit und auf einem noch festen Teil landen, dann säße die arme
Fliege wirklich in der Suppe und das nicht nur im buchstäblichen
Sinne.
Wie
hat es diese Fliegenart fertig gebracht, solche erstaunlichen Fähigkeiten
- die Identifikation des Wirts und die punktgenaue Landung -
hervorzubringen, ohne während des Lernprozesses auszusterben? Und wie
kam es, dass sie gleichzeitig die idealen Mundwerkzeuge für diese
Art Nahrungsaufnahme entwickelte und auf diese Weise ein rasches
Entkommen ermöglichte?
Die
Forscher, die über das geschickte Insekt berichteten, konnten diese
Fragen nicht beantworten. Sie geben sich mit dem Eingeständnis
zufrieden, dass "die Wechselbeziehung (zwischen Spinne und
Fliege) lang und umfangreich gewesen sein muss".
Diese
naive Feststellung ist eines der besten Beispiel für die
verbreitete Neigung, das Wesentliche zu übersehen. Sie erinnert an
die Denkweise eines Bergsteigers, der einen einbeinigen Mann auf dem
Gipfel der Zugspitze antraf und daraus schloss, dass "die
Klettertour des behinderten Mannes zum Gipfel langwierig und
beschwerlich gewesen sein muss".
Die
Parallele ist einsichtig. So wie die Anwesenheit des Behinderten auf
der Zugspitze von der Existenz einer Seilbahn zum Gipfel zeugt, so
ist das Verhalten der auf der Spinne hausenden Fliege ein Hinweis
auf Weitsicht und Vorsehung. Vorsehung jedoch ist ein Zeichen für
die Existenz einer Macht, die weiß, welche Wege zu gehen sind.
Ein
großes Rätsel - die Instinkte der Tiere
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AT,
Jeremia 8,7-9
"Selbst der Storch am Himmel weiß seine bestimmten Zeiten; Turteltaube, Schwalbe und Kranich halten die Zeit ihrer
Wiederkehr ein; aber mein Volk kennt die Rechtsordnung des HERRN nicht! Wie dürft ihr denn sagen: «Wir sind weise, und das Gesetz des HERRN ist bei uns!»
Ja fürwahr, zur Lüge gemacht hat es der Lügengriffel der Schriftgelehrten! Zuschanden geworden sind die Weisen; sie sind erschrocken und haben sich selbst gefangen; denn siehe, sie haben das Wort des HERRN verworfen, - was für eine Weisheit bleibt ihnen da noch übrig?" |
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Der Mensch ist heute in der Lage,
raffinierte Maschinen mit so erstaunlichen Fähigkeiten zu bauen,
dass er gern von ihnen als Elektronengehirnen spricht. Ein
automatischer Pilot vermag ein Großflugzeug zu steuern, was die
wenigsten von uns je können werden. Ein großer Computer kann die
Bankkonten von einer Million Menschen laufend überwachen und
betreuen; eine Leistung, die ein Mensch niemals vollbringen könnte.
Dennoch
besitzen diese bemerkenswerten Erfindungen keine eigene Intelligenz.
Sie mögen zwar als klug erscheinen, sind aber in Wirklichkeit völlig
außerstande, rational zu denken. Sie tun nur, was ihnen ihre menschlichen Erbauer einprogrammiert haben.
In
der Tierwelt gibt es dazu ein Gegenstück, das wir Instinkt nennen.
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Woher weiß die Spinne, wie sie ihr Netz baut? Warum bauen Bienen sechseckige Gebilde und wie gelingt ihnen die absolute Gleichförmigkeit ihrer Waben? Wer hat die Vögel das Flechten gelehrt? - Die Instinkte der Tiere lassen sich nicht so "ohne Weiteres" erklären. Die Evolution erscheint aufs Neue im fragwürdigen Licht und erweist sich tatsächlich völlig außerstande, die Fülle an wundersamen Naturerscheinungen auch nur im Ansatz zu deuten. |
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Vögel,
Spinnen, Bienen, Ameisen - sie alle haben eine Anleitung zur
mustergültigen Bauweise ihrer Netze, Nist- und Brutstätten "eingespeist". Sie
alle wissen über Zeiten, Verhaltens- und Vorgehensweisen
bescheid - dabei kann nicht die Rede von "angelerntem
Verhalten" oder "Nachahmung" sein, sondern
vielmehr von "intuitiver Eingebung" - also dem
"Instinkt". |
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Eine Spinne ist programmiert, ein Netz zu spinnen; ein Vogel ist
programmiert, ein Nest zu bauen; ein Schmetterling ist programmiert,
seine Eier auf ganz bestimmte Blätter abzulegen, damit die ausschlüpfenden
Raupen gleich auf der richtigen Nahrungsquelle sitzen. Und so geht
es fast endlos durch die ganze Tierwelt hindurch.
Woher
sind all diese Instinkte gekommen? Sind diese Geschöpfe von einem
übernatürlichen Programmierer programmiert worden? Oder haben sich
die Instinkte einfach durch "natürliche Prozesse" zufällig entwickelt?
Für
viele Leute mag es schwer sein, die erste Antwort zu akzeptieren,
denn sie bedeutet, an Gott glauben zu müssen. Aber die zweite
Antwort zu akzeptieren ist nicht nur schwierig, es ist praktisch unmöglich,
wenn man nicht bereit ist, sämtliche Tatsachen einfach vom Tisch zu
fegen!
Nehmen
wir zum Beispiel das merkwürdige Verhalten einer australischen
Rebhuhnart (leipoa ocellata), die man auch den "Inkubatorvogel"
(oder Thermometerhuhn) nennt. Der Hahn ist ein außerordentlich
leistungsfähiges Geschöpf.
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Woher weiß er, dass genau 33 °C für die Niststätte erforderlich sind? Und wie vermag er überhaupt die Temperatur exakt zu bestimmen? - Die Evolution verstummt - denn die Weisheit und das Wirken Gottes sind eindrucksvoll präsent: "... denn sein unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so dass sie keine Entschuldigung haben." (Neues Testament, Römer 1,20) |
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Der
Inkubatorvogel: sein Schnabel ist ein hochsensibles
Thermo-meter - pflichtbe-wusst, sorgsam und mit großem
Aufwand schafft er die idealen Bedingungen, die für die
Brut vonnöten sind. |
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Während der Brutzeit treibt ihn sein
eingebautes Programm dazu, eine Stelle mit sandigem Boden zu suchen,
an der er eine Grube ausgraben kann, die etwa einen Meter tief und
bis zu vier Meter im Durchmesser ist. Dann beginnt er, diese Grube
mit Blättern und anderen Pflanzenresten bis zum Rand anzufüllen.
Danach wartet er, bis der Regen den Inhalt seiner Grube ganz durchnässt
hat und deckt das Ganze dann mit einer dicken Lage Sand zu, bis ein
riesiger Hügel mit etwa fünf Metern Durchmesser und eineinhalb
Metern Höhe entstanden ist.
Das alles geschieht, um der Henne ein
selbstbrütendes Nest zuzubereiten.
Wie
jeder Gärtner weiß, wird es in einem Komposthaufen, der verrottet,
warm. Aber einfach "warm" ist für den Hahn noch nicht gut
genug. Die Eier der Henne benötigen eine konstante Temperatur von
etwa 33 Grad Celsius; sein eingebautes Programm gibt ihm deswegen
die Fähigkeit, diese Temperatur sicherzustellen. Mehrmals am Tag
benutzt er seinen Schnabel als Thermometer, um die Temperatur im
Haufen zu prüfen. Ist sie zu hoch, dann gräbt er Luftlöcher, um
das Nest zu kühlen. Ist sie zu niedrig, dann schaufelt er einfach
eine weitere Lage Sand darauf. Erst wenn die Temperatur genau
richtig ist, erlaubt er der Henne, die Eier in den Kompost zu legen;
vorher vertreibt er sie und zwingt sie, zu warten.
Gegen
den Herbst hin, wenn die Pflanzenteile weniger im Saft stehen,
verrottet der Komposthaufen des Inkubatorvogels natürlich langsamer
und erzeugt auch weniger Wärme. Doch der Instinkt veranlasst den
Hahn, auch mit dieser Situation fertig zu werden: Jeden Herbstmorgen
entfernt er den Sandhaufen und legt die Eier frei, damit sie von der
Sonne erwärmt werden können; am Spätnachmittag dann schaufelt er
alles wieder zu, um die Wärme über Nacht zu halten.
Biologen
wissen, dass das bemerkenswerte Verhalten des Vogels in dessen
Nukleinsäuremolekülen programmiert ist, aber sie können nicht
sagen, wie das Programm dort hingelangt ist. Zu sagen: "Es muss
sich entwickelt haben!" ist so herrlich einfach, aber zu erklären,
wie das wohl vor sich gegangen sein soll, ist eine ganz andere
Sache.
Wie
der Flügel eines Vogels und wie ein Computerprogramm ist der
seltsame Instinkt des Inkubatorvogels eine "Alles-oder-nichts"-Angelegenheit.
Der kleinste Fehler in diesem Programm wäre für den Vogel tödlich,
alle übrigen Verhaltensmuster sinnlos. Wie konnte unter diesen
Voraussetzungen ein solches Programm in Form von kleinen,
aufeinander folgenden Einzelschritten entstehen, wie es nun einmal die
Evolutionstheorie verlangt?
Dabei
haben wir noch gar nicht gefragt, welcher Anreiz diese Tierart wohl veranlasst haben
sollte, das normale Brutverhalten aufzugeben und statt
dessen ein solch kompliziertes Verfahren anzustreben. Biologen können
darauf nicht antworten. Einigen ist es auch klar, dass dem
Inkubatorvogel diese fast unglaubliche Fertigkeit durch eine große,
schöpferische Kraft eingegeben worden sein muss. Andere weigern
sich nach wie vor, so etwas anzunehmen, sind jedoch in der Tat völlig
unfähig,
auch nur annähernd den Ursprung dieser wundersamen Eigenschaften
des Inkubatorvogels zu erklären!
Das
Wunder der Navigation
Eine der erstaunlichsten Leistungen
des Instinktes ist die Fähigkeit der Navigation. Tiere mit
Wandertrieb besitzen diese Fähigkeit in außergewöhnlichem Maße.
Noch im zweiten Weltkrieg konnten Schiffe und Flugzeuge nicht annähernd
so gut navigieren wie viele Lebewesen.
Biologen
unterscheiden hier zwischen zwei getrennten Problemen. Das erste ist
vergleichsweise einfach: wie machen sie es? Selbst diese Frage ist
nur zum Teil beantwortet.
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Der Mensch scheitert kläglich, bei dem Versuch, den erstaunlichen Orientierungssinn des Lachses anhand der Evolutionstheorie auch nur "nachzuvollziehen" ... |
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Der Lachs. Sobald ihm sein Instinkt verrät, dass es Zeit ist, sich zu paaren, nimmt er gewaltige Strecken auf sich, um vom Meer, in Flussmündungen und von dort in einzelne Kanäle, Bäche und Quellen zu gelangen. |
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Vögel
richten sich beim Beginn ihres Zuges nach den Sternen -
vorausgesetzt, der Himmel ist nicht bedeckt. Manche Arten haben so
etwas wie einen inneren Kompass, mit dem sie die Richtung des
irdischen Magnetfeldes feststellen können. Wie sie aber ihren Weg
am Ende ihrer Reise finden, ist nach wie vor ein gewaltiges
Geheimnis: Wir wissen nur, dass viele Vögel Tausende von Kilometern
zurücklegen und ganz genau an dem Nest wieder eintreffen, das sie
im Herbst zuvor verlassen hatten.
Dann
gibt es da Fische wie den Lachs, der einen ganzen Ozean überquert
und unfehlbar wieder denselben Flusslauf aufwärts schwimmt, in dem
er im Jahr zuvor aus dem Ei geschlüpft ist. Vielleicht richtet er
sich nach dem Geschmack und Geruch des Wassers, das ihn umgibt, oder
nach dem besonderen Muster, das die Wellenbewegung erzeugt; niemand
weiß es sicher.
Manche
große Meerestiere vollbringen vergleichbare Leistungen. Jedes Jahr
zieht der Grauwal aus den arktischen Gewässern in die tropischen
Buchten Mexikos, um sich immer in derselben kleinen Lagune zu
paaren. Die Pelzrobbe zieht fast den gleichen Weg in der
entgegengesetzten Richtung, von Kalifornien in die Arktis, um sich
bei den Pribiloff-Inseln zu paaren.
Dies
führt zur zweiten, wirklich schwierigen Frage: Hat sich dieser
ausgezeichnete Navigationsinstinkt zufällig entwickelt auf eine Art und Weise, die kein Mensch auch
nur annähernd erklären kann? Oder ist sie nicht vielmehr der allmächtigen
Wirkungskraft Gottes zuzuschreiben?!
Das
prächtige Gefieder des Pfaus – Anlass vieler Streitigkeiten unter
Biologen
Seit den Tagen Darwins (Begründer der
Evolutionstheorie) gibt das prächtige Schwanzgefieder des Pfaus
Anlass für fortwährende Streitigkeiten zwischen Biologen.
Für
jemanden, der an einen Schöpfer glaubt, der gern schöne Dinge
erschafft, ist das kein Problem. Aber Darwin sah die Dinge anders. Für
ihn entwickelten sich die Organe als Folge des Überlebenskampfes.
Deswegen folgerte er, die Federpracht müsse dem Pfau einen
wichtigen Vorteil zum Überleben verschafft haben. Aber wie? Welchen
praktischen Nutzen konnte das große, wunderschön aufgeschlagene
Rad einem Vogel bringen? Es konnte ihn doch eigentlich bei der
Arterhaltung nur behindern, weil es ihn schwerfälliger machte. Darwin
löste das Problem schließlich auf seine Weise. Seine Erklärung
lautete etwa folgendermaßen:
Nehmen
wir einmal an, dass in den Tagen vor dem Auftauchen des Pfaus eine
Vogelart lebte, deren Weibchen einen besonderen Blick für das Schöne
hatten. Eines Tages trat nun plötzlich eine Mutation auf: Eine
Reihe Hähne mit langen Schwanzfedern wurden ausgebrütet. Ganz ohne
Frage waren die Hähne in ihrer Beweglichkeit behindert. Die
langgeschwänzten Hähne fielen mehr als ihre kurzschwänzigen
Artgenossen den Feinden zum Opfer. Aber in dieser misslichen
Situation gab es noch einen anderen Faktor. Die Hennen waren von den
langschwänzigen Hähnen so beeindruckt, dass sie sich mit den
"Kurzschwänzen" nicht mehr paaren wollten. Überleben nützt
auf lange Sicht gar nichts, wenn man keinen Partner finden kann; so
kam es, dass die Hennen mehr und mehr langschwänzigen Nachwuchs
ausbrüteten, während die "Kurzschwänze" schließlich
ausstarben.
Dieselbe
Argumentation wird auch angewandt, um eine Fülle von schönen und
wunderbaren, aber sonst nutzlosen Elementen in der gesamten belebten
Welt zu erklären. Sie wird auch verwendet, um ästhetisch schönes,
aber ansonsten nutzloses Verhalten - insbesondere, was die oft
ausgedehnten Balz- und Brunfttänze angeht, die von so vielen Arten
ausgeführt werden - verständlich zu machen.
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Sein herrliches Gefieder, lässt nicht nur uns in buchstäbliche Verzückung geraten. Der Pfau imponiert im Besonderen der Pfauendame seiner Wahl, die seiner beschaulichen Aufforderung zum Balztanz zumeist recht bald nachzukommen weiß. |
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Majestätisch,
erhaben und stolz mutet das Antlitz dieser prachtvollen
Geschöpfe an. Leuchtende, schillernde Farben, an deren Schönheit
sich der Mensch labt. Wie viel Glauben bedarf es doch, die
gesamte Schöpfung als bloßes "Zufallsprodukt"
auszuweisen! - Die Evolution - ein wissenschaftliches Dogma,
das den modernen "Absolutismus" vergegenwärtigt.
Andere Meinungen werden ausgeblendet, absichtlich
boykottiert. Unter dem Pseudonym der
"Wissenschaft" werden "Glaubensmythen"
gelebt und propagiert. Wer dagegen aufsteht, sieht sich
einer Massenhysterie ausgesetzt: Medien, bekennende
Atheisten, laufen Sturm, um ihre gottlose Weltanschauung
"im Namen der objektiven Wissenschaft" mit aller
Gewalt aufrechtzuerhalten und weiter zu standardisieren: „Entweder
glaubt man an diese Ideen oder man wird unweigerlich als
Ketzer gebrandmarkt.“ (Fred Hoyle u. N. C.
Wickramasinghe; Astronomen). |
Aus
verschiedenen Gründen lehnen viele Biologen Darwins grandiose
Erleuchtung ab. Zum einen konnte nirgends in der Natur ein wählerisches
Verhalten der Weibchen in diese Richtung festgestellt werden. Zum
anderen erscheint es höchst unwahrscheinlich, dass die enorme
Behinderung im Überlebenskampf durch den langen, schleppenden
Schwanz allein durch eine Verbesserung der Chancen auf dem
Heiratsmarkt ausgeglichen werden konnte - von der
"Unwahrscheinlichkeit" einer zufälligen
"Mutationsfolge" einmal abgesehen, deren hypothetische
Annahme voraussetzt, die faktischen Grenzen einer
"Theorie" zu verwischen und die "Fiktion" (die
"mathematische Unmöglichkeit") zur Realität zu erklären.
Immer
wieder treten Biologen mit neuen Erklärungsversuchen auf, aber ohne
anhaltenden Erfolg.
So
ist das Problem, das schon Darwin Sorge bereitete, heute noch immer
allgegenwärtig. Noch immer ist die Evolutionstheorie nicht in der Lage,
die Existenz der Schönheit in der Natur zu erklären. Die einzige
befriedigende Auskunft darüber ist schon dreitausend Jahre alt: "Herr, wie sind deiner Werke so viel! Du hast sie alle mit Weisheit gemacht, die Erde ist voll deiner Geschöpfe."
(König David, Psalm 104,24)
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