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Eine Galaxie ist eine weiträumige, rotierende Ansammlung von Sternen, Gasen und anderer Materie. Galaxien werden auch Welteninseln genannt, da jede einem kleinen Universum gleicht.
Man betrachte zum Beispiel die Milchstraße, die Galaxis, in der wir leben. Unser Sonnensystem - das heißt die Sonne und die Erde sowie andere Planeten und deren Monde - ist ein Teil dieser Galaxis. Doch bildet es nur einen winzigen Teil davon, da unser Milchstraßensystem aus über hundert Milliarden Sternen besteht. Manche Wissenschaftler schätzen ihre Zahl auf mindestens 200 bis 400 Milliarden. Ein Wissenschaftsredakteur meinte sogar: "In der Milchstraße könnte es etwa fünf bis zehn Billionen Sterne geben"
Der Durchmesser unserer Galaxis ist so riesig, dass eine Durchquerung mit Lichtgeschwindigkeit (299 793 Kilometer in der Sekunde) 100 000 Jahre dauern würde. Wie viele Kilometer sind das? Nun, da das Licht pro Jahr ungefähr zehn Billionen (10 000 000 000 000) Kilometer zurücklegt, erhält man die Antwort durch eine Multiplikation dieser Zahl mit 100 000: Unsere Milchstraße hat einen Durchmesser von ungefähr einer Trillion Kilometern (1 000 000 000 000 000 000). Der mittlere Abstand der Sterne innerhalb der Galaxis wird auf etwa 6 Lichtjahre oder ungefähr 60 Billionen Kilometer geschätzt. Für den Menschen ist es fast unmöglich, solche Größenordnungen und Entfernungen zu begreifen. Und dennoch ist unsere Galaxis, gemessen an der Weite des Weltraums, nur der Anfang! Noch unfassbarer ist folgendes: Bis heute ist eine solche Vielzahl von Galaxien entdeckt worden, dass gesagt wird, sie "sind so alltäglich wie Grashalme auf einer Wiese". Im sichtbaren Universum gibt es ungefähr 10 Milliarden Galaxien. Darüber hinaus existieren viele weitere außerhalb der Reichweite moderner Teleskope. Die Zahl aller Galaxien des Universums wird von einigen Astronomen auf 100 Milliarden geschätzt. Jede Galaxie kann aus Hunderten von Milliarden Sternen bestehen.
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1.Mose 1,14-17 "Und Gott sprach: Es seien Lichter an der Ausdehnung des Himmels, um den Tag von der Nacht zu scheiden, und sie sollen zur Bestimmung der Zeiten und der Tage und Jahre dienen, und zu Lichtern an der Himmelsfeste, dass sie die Erde beleuchten! Und es ward also. Und Gott machte die zwei großen Lichter, das große Licht zur Beherrschung des Tages und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht; dazu die Sterne. Und Gott setzte sie an die Ausdehnung des Himmels, um auf die Erde zu leuchten." |
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Wenn wir zu unserem Sonnensystem zurückkehren, stoßen wir auf eine ähnliche brillante Anordnung der Dinge. Die Sonne, ein flammender 5 500 °C heißer Feuerball, der "brennt und doch nicht verbrennt", bildet den "Kern", um den die Erde und die anderen Planeten samt ihren Monden eine präzise Umlaufbahn beschreiben. Das Vorhandensein eines jeglichen Planeten an seiner bestimmten Position ist von entscheidender Wichtigkeit, um die Erde während ihres atemberaubend schnellen Fluges um die Sonne (mit 107 244 km/h) auf dem richtigen Abstand zu halten. Jahr um Jahr kreisen die Planeten und die sie umgebenden Monde in einer solch mathematischen Genauigkeit, dass Astronomen ihren Standort für jeden zukünftigen Zeitpunkt im Voraus berechnen können.
Und eben diese Präzision tut sich schließlich auch beim Blick in die unendlich kleine Welt der Atome auf. Die Ordnung, die in einem Atom herrscht, ist ein einziges Wunder. Ein Atom gleicht einem Miniatursonnensystem. Protonen und Neutronen bilden den Kern, der von winzigen Elektronen umkreist wird. Aus diesen "physikalisch geregelten" Grundbausteinen setzt sich die gesamte Materie zusammen. Die einzelnen Stoffe unterscheiden sich in der Anzahl der Protonen und Neutronen im Kern und in der Anzahl und Anordnung der den Kern umkreisenden Elektronen. Die vorzügliche "Ordnung" ist darauf zurückzuführen, dass alle Elemente, aus denen die Materie besteht, entsprechend ihrer "Ordnungszahl" in eine exakte Reihenfolge gebracht werden können.
Bloßer "Staub" entpuppt sich bei näherer Betrachtung als ein Gebilde von höchster Mathematik. Das Universum funktioniert nach den gleichen Prinzipien. Ein Regelwerk von Gesetzen sorgt für strukturgebende Ordnung, an deren Genauigkeit, Genialität und Komplexität selbst die gewieftesten aller "menschlichen" Konstrukte nicht hinzugelangen vermögen.
Ein und dasselbe Naturgesetz herrschen sowohl im unendlich Großen als auch im unendlich Kleinen vor. Planeten bzw. Protonen umkreisen auf vorgegebenen Laufbahnen den sehr viel größeren "Kern". Aufgrund der absoluten Genauigkeit solcher universellen Gesetzmäßigkeiten vermag der Mensch "Zeiten" in Jahre, Monate und Tage zu unterscheiden. Demnach gilt auch die "Atomuhr" als Grundlage für die exakte Zeitmessung.
Es fällt auf, dass die Größe des
Universums wahrhaft ehrfurchtgebietend ist. Das Gleiche trifft auf
seine bewundernswerte Anordnung zu. Vom unendlich Großen bis zum
unendlich Kleinen, von galaktischen Haufen bis hin zu den Atomen
zeugt das Universum von einer hervorragenden Organisation.
In der Zeitschrift "Discover" hieß es: "Die Ordnung darin überraschte uns. Unsere Kosmologen und Physiker stoßen fortwährend auf neue, erstaunliche Aspekte der Ordnung. ... Wir betrachteten es stets als ein Geheimnis und erlauben uns immer noch, vom Universum, anstatt von einem Wunder zu sprechen."
Diese geordnete Struktur wird durch die Verwendung des Wortes anerkannt, mit dem man in der Astronomie das Universum bezeichnet: das Wort "Kosmos". Es wird in einem Nachschlagewerk definiert als ein "harmonisch geordnetes Ganzes als Gegensatz zu Chaos".
Der ehemalige Astronaut John Glenn sprach von der "Ordnung, die allenthalben im Universum herrscht", und davon, dass sich Galaxien "alle auf festgelegten Umlaufbahnen im Verhältnis zueinander bewegen." Er warf deshalb die Frage auf: "Sollte sich das alles durch Zufall so ergeben haben? Hat da nur irgendwelches kosmische Treibgut plötzlich von selbst geordnete Bahnen eingeschlagen?" Seine Folgerung lautet: "Ich kann es nicht glauben. ... Es muss eine Macht da sein, die den Gestirnen ihre Bahn angewiesen hat und dafür sorgt, dass sie sie auch einhalten."
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Ein Meisterwerk eines geschickten Konstrukteurs! |
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Eine Präzisionsuhr ist das Werk eines intelligenten Konstrukteurs. Sollte etwa die "automatisiere, geordnete Regelmäßigkeit", die allenthalben im Universum anzutreffen ist, welche uns erst befähigt, eine genaue Unterteilung der Zeiten vorzunehmen, ohne "Erschaffer" erfolgt sein? |
In der Tat ist das Universum so präzise organisiert, dass der Mensch die Himmelskörper als Grundlage zur Zeitmessung benutzen kann. Jedoch setzt jede gut funktionierende Uhr einen methodisch denkenden Konstrukteur voraus. Ein methodisches, konstruktives Denkvermögen kann aber nur mit einer intelligenten Person verbunden sein. Wie steht es daher mit der bei Weitem komplexeren und zuverlässigeren Konstruktion des Universums? Weist diese nicht ebenfalls auf einen Konstrukteur, einen Bildner, auf Verstand, ja Intelligenz hin? Und gibt es irgendeinen Grund zu glauben, dass Intelligenz getrennt von einer Persönlichkeit existieren kann?
Wir
kommen an der Tatsache nicht vorbei: Hervorragende Organisation
erfordert einen hervorragenden Organisator. Nichts in unserem
Erfahrungsbereich lässt darauf schließen, dass irgend etwas, was
organisiert ist, durch Zufall oder automatisch zustande kommt!
Unsere gesamte Lebenserfahrung lehrt uns vielmehr, dass hinter jeder
Form von Organisation ein Organisator stehen muss. Jede Maschine und
jeder Computer erfordern einen Konstrukteur, jedes Gebäude einen
Architekten, ja sogar jeder Bleistift und jedes Blatt Papier einen
Hersteller. Die weit kompliziertere und ehrfurchtgebietende
Organisation, die im Universum zu sehen ist, muss folglich ebenfalls
einen Organisator gehabt haben.
Das ganze
Universum, von den Atomen bis zu den Galaxien, wird von feststehenden
physikalischen Gesetzen beherrscht. Die Wärme, das Licht, der
Schall und die Schwerkraft sind alle Gesetzen unterworfen.
Der bekannte Physiker Stephen W. Hawking gestand ein: "Je
mehr wir das Universum erforschen, desto deutlicher stellt sich
heraus, dass es keineswegs systemlos aufgebaut ist, sondern gewissen
streng definierten Gesetzen unterliegt, die auf verschiedenen
Gebieten wirksam sind. Die Annahme, dass einige gemeinsame
Prinzipien bestehen und somit alle Gesetze Teil eines größeren
Gesetzes sind, scheint sehr vernünftig zu sein."
Der Raketenexperte Wernher von Braun ging noch einen Schritt weiter, als er versicherte: "Die im Universum geltenden Naturgesetze sind so präzise, dass wir ohne Schwierigkeit ein Raumschiff bauen können, das auf den Mond fliegt und dessen Flugzeit wir auf den Bruchteil einer Sekunde genau berechnen können. Diese Gesetze müssen von jemandem festgelegt worden sein."
Wissenschaftler, die eine Rakete in eine Umlaufbahn um die Erde oder den Mond bringen wollen, sind nur erfolgreich, wenn sie solche universellen Gesetze berücksichtigen.
In der Zeitschrift Science News hieß es, nachdem auf all die besonderen gesetzmäßigen Zusammenhänge, die im Universum so deutlich zu sehen sind, hingewiesen worden war: "Es beunruhigt die Kosmologen, darüber nachzudenken, denn es scheint, als ob Bedingungen, die so genau aufeinander abgestimmt sind, kaum durch Zufall zustande gekommen sind. Eine Möglichkeit, damit fertig zu werden, ist, anzunehmen, alles sei geplant, und es der göttlichen Vorsehung zuzuschreiben."
Viele Personen, darunter nicht wenige Wissenschaftler, wollen sich das nicht eingestehen. Andere sind indes bereit, dem Druck der Beweise nachzugeben, die auf das eine hinweisen: Intelligenz. Sie erkennen an, dass eine derartige Unermesslichkeit, Präzision und Gesetzmäßigkeit, wie sie im Universum vorzufinden ist, niemals einfach auf zufällige Ereignisse zurückgeführt werden kann. Es muss sich um das Werk eines überragenden Geistes handeln.
Die gleiche Schlussfolgerung brachte ein Bibelschreiber zum Ausdruck, der in Bezug auf das sichtbare Universum sagte: "Hebt eure Augen in die Höhe und seht. Wer hat diese Dinge erschaffen? Er ist es, der ihr Heer selbst der Zahl nach herausführt, der sie alle sogar mit Namen ruft." Er ist bekannt als "der Schöpfer der Himmel und der Große, der sie ausspannt" (Jesaja 40,26; 42,5) und "wegen der Fülle dynamischer Kraft, da er an Macht auch kraftvoll ist, fehlt nicht eines davon [von den Himmelskörpern]." (Jesaja)
Nein, unser ehrfurchtgebietendes Universum mit seiner erstaunlichen Ordnung, Gestaltung und Gesetzmäßigkeit ist nicht lediglich durch eine "Explosion" zustande gekommen. Nur ein mächtiger Organisator und Gesetzgeber war in der Lage, gewaltige Kräfte so zu steuern, dass hervorragende Organisation und überragende Gesetze die Folge waren. Somit bieten wissenschaftliche Beweise und die Logik einen soliden Rückhalt für die biblische Aussage: "Die Himmel verkünden die Herrlichkeit Gottes; und die Ausdehnung tut das Werk seiner Hände kund." (Psalm 19,1)
Die fantastische Erscheinung der
Erde
"Die Erde gibt
Wissenschaftlern die größten aller kosmologischen Rätsel auf, die
sich trotz aller Anstrengungen nicht lösen lassen“, schrieb Lewis Thomas in der Zeitschrift Discover.
"Jetzt
erst wird uns allmählich bewusst, wie großartig und eindrucksvoll
sie ist, ein reizvolles Raumschiff auf der Bahn um die Sonne, eingehüllt
in eine einzigartige blaue Atmosphäre, ein Planet, der seinen
Sauerstoffbedarf selbst deckt, seinen Boden mit Stickstoff aus der
Luft selbst versorgt und das Wetter selbst gestaltet."
Von allen Planeten unseres Sonnensystems ist die Erde der einzige, auf dem Leben gefunden wurde. Und welch erstaunliche Vielfalt es doch in der belebten Welt gibt - Mikroorganismen, Insekten, Pflanzen, Fische, Vögel, Säugetiere und Menschen! Überdies gleicht die Erde einem riesigen Lagerhaus, gefüllt mit allem was zur Erhaltung des Lebens nötig ist. Wie in dem Buch "Die Erde" treffend gesagt wird, ist "die Erde das Wunder des Universums, ein einzigartiger Raum".
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"Er hat die Erde gemacht durch seine Kraft, den Weltkreis bereitet durch seine Weisheit und die Himmel ausgespannt durch seinen Verstand." (Jeremia 10,12) |
Um sich vor Augen zu führen,
wie einzigartig die Erde ist, versetze man sich in Gedanken in eine
unfruchtbare Wüste, in der keine Vegetation vorhanden ist. Plötzlich
kommt man zu einem wunderschönen Haus. Das Haus hat eine
Klimaanlage, eine Heizung, fließendes Wasser und elektrischen
Strom. Der Kühlschrank
und die anderen Schränke sind mit Nahrungsmitteln angefüllt. Im
Keller lagern Brennstoffe und andere Vorräte. Nun, angenommen, man
würde jemanden fragen, wie dies alles in solch einer Wüste
entstanden sei. Was würde man denken, wenn die Antwort lautete:
"Das ist rein zufällig geschehen."
"Natürlich
wird jedes Haus von jemandem errichtet, doch der, der alle Dinge
errichtet hat, ist Gott." (Hebräer 3,4)
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"… auf dass man wisse vom Aufgang der Sonne und von ihrem Niedergang her, dass außer mir gar keiner ist. Ich bin Jahwe, und sonst ist keiner! Der ich das Licht bilde und die Finsternis schaffe, den Frieden mache und das Unglück schaffe; ich, der HERR, bin es, der dieses alles wirkt. Träufelt, ihr Himmel droben, und Gerechtigkeit mögen rieseln die Wolken! Die Erde tue sich auf, und es sprosse Heil, und sie lasse Gerechtigkeit hervorwachsen zugleich! Ich, der HERR, habe es geschaffen." (Jesaja 45,6-8) |
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Je genauer Wissenschaftler die Erde und das Leben darauf erforschen, desto mehr wird ihnen bewusst, wie hervorragend sie gestaltet ist. Die Zeitschrift Scientific American sagt dazu: "Wenn wir ins Universum blicken und die vielen Zufälle in der Physik und der Astronomie erkennen, die sich zu unserem Nutzen ausgewirkt haben, dann sieht es fast so aus, als ob das Universum irgendwie gewusst haben muss, dass wir kommen würden." Und in der Zeitschrift Science News wird zugegeben: "Es scheint, dass Bedingungen, die so genau aufeinander abgestimmt sind, kaum durch Zufall zustande gekommen sind." |
Zu den vielen genau aufeinander abgestimmten Voraussetzungen für irdisches Leben gehört die Menge an Licht und Wärme, die uns von der Sonne erreicht. Nur ein winziger Bruchteil der von der Sonne ausgehenden Energie gelangt auf die Erde. Doch genau diese Menge ist für die Erhaltung des Lebens erforderlich.
Die ideale Energiezufuhr wird dadurch erzielt, dass die Erde genau den richtigen Abstand zur Sonne hat - im Mittel 149 600 000 Kilometer. Wäre die Sonne näher, so wäre es auf der Erde zu heiß, als dass Leben existieren könnte; wäre sie weiter entfernt, so wäre es zu kalt.
Bei ihrem jährlichen Umlauf um die Sonne bewegt sich die Erde mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 107 000 Kilometern in der Stunde. Durch genau diese Geschwindigkeit hebt sich die Anziehungskraft der Sonne auf die Erde in einem passenden Abstand auf. Würde sich die Geschwindigkeit verringern, so würde die Erde näher an die Sonne herangezogen. Mit der Zeit würde aus der Erde eine ausgedörrte Wüste, ähnlich dem Planeten, der der Sonne am nächsten ist, dem Merkur. Zur Tageszeit herrscht auf dem Merkur eine Temperatur von über 300 Grad Celsius. Würde die Umlaufgeschwindigkeit der Erde jedoch zunehmen, so würde sie sich weiter von der Sonne entfernen und sich in eine Eiswüste verwandeln, ähnlich dem Planeten Pluto, dessen Umlaufbahn von der Sonne am weitesten entfernt ist. Die Temperatur auf dem Pluto liegt bei ungefähr -180 Grad Celsius.
Außerdem dreht sich die
Erde innerhalb von 24 Stunden einmal um ihre eigene Achse. Dadurch
wechseln sich Helligkeit und Dunkelheit periodisch ab. Was würde
allerdings geschehen, wenn sich die Erde, sagen wir, nur einmal im
Jahr um die eigene Achse drehen würde? Das würde bedeuten, dass
das ganze Jahr hindurch dieselbe Seite der Erde von der Sonne
beschienen würde. Auf der einen Seite entstünde offensichtlich
eine Wüste, in der es heiß wie in einem Brennofen wäre, während
sich die von der Sonne abgewandte Seite wahrscheinlich in eine Eiswüste
verwandelte. Unter solch extremen Bedingungen könnten nur wenige
Lebewesen, wenn überhaupt welche, existieren.
Die Rotationsachse der Erde hat gegenüber der Senkrechten zu ihrer Bahnebene eine Neigung von 23,5 Grad. Wäre die Erdachse nicht geneigt, gäbe es keinen Wechsel der Jahreszeiten. Das Klima wäre stets dasselbe. Zwar würde das Leben dadurch nicht unmöglich, doch es wäre nicht mehr so abwechslungsreich. Ferner würden an vielen Orten die Ernteperioden drastisch verändert. Wenn die Erdachse stärker geneigt wäre, würde dies zu extrem heißen Sommern und extrem kalten Wintern führen. Aber die Neigung von 23,5 Grad bewirkt den reizvollen Wechsel der Jahreszeiten mit ihrer interessanten Vielfalt. Gerade richtig, um gut aufeinander abgestimmte Jahreszeiten hervorzubringen und nicht zu groß, um die sibirischen Winter und mediterranen Sommer unerträglich zu machen!
Sommer Herbst Winter Frühling
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Worauf ruht die Erde? Was hält Mond, Sonne und Sterne an ihrer Position? Diese Fragen beschäftigen die Menschen seit Tausenden von Jahren. Was die Erde betrifft, so liefert die Bibel eine einfache Antwort. In Hiob 26,7 heißt es: "[Gott] hängt die Erde auf an nichts." Das hier ursprünglich gebrauchte hebräische Wort für "nichts" (belimáh) kommt nur dieses eine Mal in der Bibel vor und bedeutet wörtlich "nicht etwas". Gelehrte betrachten das Bild, das es von einer Erde zeichnet, die von leerem Raum umgeben ist, als eine "bemerkenswerte Vision", insbesondere für die damalige Zeit. In dem Werk Theological Wordbook of the Old Testament heißt es: "Hiob 26,7 beschreibt die damals bekannte Welt verblüffender Weise als eine Welt, die im Raum hängt, und nimmt damit zukünftige wissenschaftliche Entdeckungen vorweg." – Und das 32 Jahrhunderte bevor man - nicht zuletzt wegen der Erfindung des Teleskops - dem Geheimnis der Gravitation auf die Schliche gekommen war! |
Woraus bestehen Lebewesen? In erster Linie enthalten sie Wasser in großer Menge. Danach sind sie zum größten Teil aus Elementen wie Kohlenstoff, Sauerstoff, Stickstoff und Wasserstoff aufgebaut.
Von allen diesen Elementen gibt es im All nur Wasserstoff im Überfluss; Kohlenstoff, Sauerstoff und Stickstoff kommen im Universum nach seitheriger Erkenntnis nur äußerst spärlich vor. Aber die Erde, die glückliche, überglückliche Erde beherbergt alle vier lebenswichtigen Elemente in reichem Maße. Um das Leben aufrechtzuerhalten, sind verschiedene andere Elemente in kleineren Mengen nötig: Phosphor, Kalium, Jod, Chlor, Eisen, Kalzium, Schwefel und noch einige weitere. Jedes Lebewesen hat seinen eigenen Bedarf an Spuren dieser Elemente. Der Mensch benötigt von allen etwas. Welch ein glücklicher Umstand, dass diese Stoffe auf der Erde so verbreitet sind und jedes Lebewesen an sie herankommen kann!
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Hiob 38,3-12;18 "Gürte doch deine Lenden wie ein Mann! Ich will dich fragen, lehre mich! Wo warst du, als ich den Grund der Erde legte? Sage an, wenn du es weißt! Wer hat ihre Maße bestimmt? Weißt du das? Oder wer hat die Messschnur über sie ausgespannt? Worauf wurden ihre Grundpfeiler gestellt, oder wer hat ihren Eckstein gelegt, als die Morgensterne miteinander jauchzten und alle Söhne Gottes jubelten? Wer hat das Meer mit Dämmen umgeben, als es hervorbrach wie aus einem Mutterleib, da ich es in Wolken kleidete und es in dicke Nebel, wie in Windeln band; da ich ihm seine Grenze zog und ihm Damm und Riegel gab und zu ihm sprach: «Bis hierher sollst du kommen und nicht weiter, hier soll sich legen deiner Wellen Stolz!»? Hast du, seitdem du lebst, einen Sonnenaufgang entboten? Hast du die Morgenröte ihre Stätte wissen lassen, dass sie erfasse die Säume der Erde, und die Gesetzlosen von ihr verscheucht werden? [...] Sage an, wenn du es alles weißt!" |
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Wenn Lebewesen gedeihen sollen, dann
reicht es nicht aus, sie nur mit den notwendigen Baustoffen zu
versorgen; man muss auch unbedingt sicherstellen, dass
lebensfeindliche Stoffe ferngehalten werden. Schwermetalle wie
Arsen, Quecksilber und Blei können jede höher entwickelte
Lebensform vernichten. Diese Metalle sind tödlich, weil sie die
chemischen Prozesse unterbinden, von denen tierisches Leben abhängt.
Es gibt weiterhin die radioaktiven Elemente wie Uran und Radium. Sie verursachen zahlreiche Mutationen. Wenn sie häufig vorkämen, dann wäre es um unsere Kinder schlecht bestellt; wesentlich mehr würden nämlich mit schweren Funktionsstörungen und Organschäden zur Welt kommen. Höhere Lebewesen würden unter solchen Bedingungen bald aussterben.
Zu unserem Glück sind weder Schwermetalle noch radioaktive Elemente auf unserem Planeten häufig anzutreffen. Die meisten lagern - zufällig? - sicher in Mineralien und Gesteinen eingeschlossen. Dort können sie keinen Schaden anrichten, es sei denn, der Mensch gräbt sie aus und geht zu leichtfertig mit ihnen um. In der Natur sind die Gifte wohl verwahrt. Damit haben wir für einen weiteren glücklichen Umstand dankbar zu sein.
Da ist noch die Luft, die wir atmen.
Sie enthält etwa 78 Prozent Stickstoff, 21 Prozent Sauerstoff, 0,03
Prozent Kohlendioxid, schwankende, kleine Mengen Wasserdampf und
Spuren verschiedener anderer Gase, die von geringer Bedeutung sind.
Aber die genannten Bestandteile sind absolut lebenswichtig.
Betrachten wir zunächst die scheinbar unbedeutenden 0,03 Prozent Kohlendioxid. Es handelt sich hierbei um ein Abfallprodukt, das von Tieren ausgeatmet wird, und das zugleich lebensnotwendige Nahrung für Pflanzen ist. Mehr wäre schädlich für die Tiere, weniger würde den Pflanzen schaden.
Der 21-Prozent-Anteil des Sauerstoffs ist eine weitere kritische Zahl. Tiere hätten Schwierigkeiten mit der Atmung, wenn der Sauerstoffgehalt wesentlich unter diesen Wert abfiele. Aber ein höherer Prozentsatz wäre ebenfalls katastrophal, weil solche Luft die allgemeine Brandgefahr erhöhen würde. Wälder und Savannen würden bei jedem Blitz, der nach einer Trockenperiode im Boden einschlägt, in Flammen stehen. Das Leben auf der Erde wäre außerordentlich gefährlich.
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„Der Himmel ist durch und durch eine Meisterleistung. Alles funktioniert, und allen Aufgaben, die er erfüllen soll, kommt er unfehlbar nach wie bei allem in der Natur. Ich zweifle daran, dass sich irgend jemand eine größere Verbesserung ausdenken könnte, als vielleicht eine Wolke gelegentlich von hier nach dort zu verschieben.“ (The New England Journal of Medicine) |
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Glücklicherweise befinden sich der Sauerstoff- und der Kohlendioxidgehalt unserer Luft gerade im richtigen Verhältnis zueinander. Dazu wird durch eigene Regelsysteme der Natur gewährleistet, dass es sich nicht verändert.
Die vorhandene Menge an Luft ist von gleicher Bedeutung wie ihre Qualität. Wie leicht kann ein Planet zu viel oder zu wenig davon haben! Die Atmosphäre der Venus ist hundertmal dicker als unsere, so dass die lebenspendenden Strahlen der Sonne sie nicht durchdringen können. Auf dem Mars ist die Luft hundertmal dünner, als auf der Erde und damit viel zu dünn, um höhere Lebensformen aufrechterhalten zu können.
Nur auf unserem Planeten ist die Dichte der Atmosphäre wie fast alles andere - gerade richtig. Man kann kaum leugnen, dass die Erde ein bemerkenswert glücklicher Planet ist!
Auf der Erde gibt es riesige
Wasservorräte. Das Wasser besitzt Leben erhaltende Eigenschaften.
Es ist reichlicher vorhanden als irgendein anderer Stoff. Zu seinen
vielen außergewöhnlichen Eigenschaften zählt, dass es innerhalb
des Temperaturbereichs, der auf der Erde vorkommt, in drei
verschiedenen Aggregatszuständen auftritt: als Gas
(Wasserdampf), als Flüssigkeit (Wasser) und als fester Stoff (Eis).
Ferner müssen die vielen tausend Substanzen, die die Menschen,
Tiere und Pflanzen benötigen, in einer Flüssigkeit transportiert
werden, wie zum Beispiel im Blut oder im Pflanzensaft. Das Wasser
ist dafür ideal geeignet, weil sich darin mehr Stoffe lösen als in
irgendeiner anderen Flüssigkeit. Ohne Wasser käme die Ernährung
zum Stillstand, da lebende Organismen die Nahrung nur in Wasser gelöst
verwerten können.
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Jedes einzelne Schneekristall ist ein Unikat und keine Flocke gleicht der anderen. Nur eines haben alle Schneeflocken gemeinsam: Ihre Grundstruktur ist immer sechseckig. Grund dafür ist das "Gesetz der Kristallbildung". Am Anfang sind die Eiskristalle zunächst nur einen Zehntel Millimeter groß. Durch die Luftfeuchtigkeit wachsen sie immer weiter an und werden so schließlich auch für das menschliche Auge sichtbar. Erst wenn sie schwer genug sind, beginnt der langsame Fall. (Text u. Bildmaterial: Bayern online; Bildung & Wissen) |
Die Art und Weise, wie Wasser gefriert, ist ebenfalls außergewöhnlich. Wenn das Wasser in den Meeren und Seen abkühlt, wird es schwerer und sinkt. Dadurch wird das leichtere, wärmere Wasser an die Oberfläche gedrängt. Nähert sich die Temperatur des Wassers jedoch dem Gefrierpunkt, kehrt sich dieser Prozess um. Das kältere Wasser wird nun leichter und steigt auf. In gefrorenem Zustand schwimmt es. Das Eis wirkt als ein Isolator und bewahrt die darunter liegenden Wasserschichten vor dem Gefrieren, wodurch die Lebewesen im Wasser geschützt sind. Wenn das Wasser diese einzigartige Eigenschaft nicht hätte, würde in jedem Winter mehr und mehr Eis auf den Boden sinken, wo es die Sonne im nächsten Sommer nicht auftauen könnte. Sehr bald würde das Wasser der meisten Flüsse, Seen und sogar das Wasser in den Meeren zu festem Eis werden. Die Erde würde sich in einen unwirtlichen Eisplaneten verwandeln.
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Hiob 26,8 "Er bindet die Wasser in seinen Wolken zusammen, und das Gewölk zerbricht nicht unter ihrem Gewicht." |
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Ungewöhnlich ist auch, wie das lebenserhaltende Wasser in Gebiete gelangt, die weit von Flüssen, Seen oder dem Meer entfernt sind. Jede Sekunde werden Millionen Kubikmeter Wasser durch die Wärme der Sonne in Wasserdampf verwandelt. Der Wasserdampf, der leichter als Luft ist, steigt nach oben und bildet am Himmel Wolken. Diese werden vom Wind und von Luftströmungen weitergetragen, und die Feuchtigkeit fällt als Regen herab, wenn die richtigen Bedingungen vorhanden sind. Aber die Regentropfen erreichen immer nur eine bestimmte Größe. Was geschähe, wenn das nicht der Fall wäre und die Regentropfen riesig groß würden? Das wäre katastrophal. Statt dessen haben die Regentropfen gewöhnlich die richtige Größe, fallen sanft herunter und schaden nur selten einem Grashalm oder den zierlichsten Blumen.
Von welch einer Sachkenntnis und Rücksichtnahme die Eigenschaften des Wassers doch zeugen! "Alle Wasser laufen ins Meer, doch wird das Meer nicht voller; an den Ort, dahin sie fließen, fließen sie immer wieder." (Prediger 1,7 oder Psalm 104,1 u. 10-14)
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